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PM: Tom Koch holt in Holice den MX1-Tagessieg

10.09.2019 | PM GOLDfren

Zur Erinnerung an den nun vor zehn Jahren bei einem Rennunfall tödlich verunglückten Michael Spacek, hatte sein Vater, Stanislav Spacek, zu einem Rennen in den Klassen MX1 und MX2 eingeladen. Bereits am Samstag trafen sich die Veteranen, die aber unter dem Regen zu leiden hatten, um ihre Rennen mit den Classic Maschinen auszutragen. Am Sonntag wurde den gut 3.000 Zuschauer spannender Motocross-Sport geboten.

Auf der ehemaligen WM-Strecke in Holice, die nun zum größten Teil im Besitz des GOLDfren-Chefs Stani Spacek ist, wurde ein Motocross-Kurs ausgesteckt, der mit seinen nach außen hängenden Kurven, Schrägauffahrten und einer Stargeraden die steil bergauf führt, jede Menge technisches Geschick verlangte. Dagegen wurde auf große Sprünge oder unfallträchtige Elemente weitgehend verzichtet. Dafür hatte Stani Spacek eine logische Erklärung: „Ich möchte die Fahrer nicht hierher einladen, damit sie gesundheitlichen Schaden nehmen. Es geht vielmehr um die Erinnerung an Michael und darum, dass alle Teilnehmer und die Zuschauer Spaß haben und wieder gesund nach Hause fahren können.“

Start auf der Wiese
Start auf der Wiese

Um die Rennen etwas spannender zu machen war eine „Joker Line“ eingeplant. Das ist ein etwa 300 Meter langer Slalom neben der Strecke zum Ziel hin, der in jedem Rennen einmal durchfahren werden musste. Wurde das in der Hitze des Gefechts vergessen, gab es eine Zeitstrafe von 30 Sekunden. Da aber die Durchfahrt nicht in der letzten Runde sein durfte, war Taktik und Rennübersicht durch die Helfer wichtig.

In der MX1 wurden die deutschen Farben durch Tom Koch (KTM Sarholz Racing) und Mike Stender (Kosak KTM Racing Team) vertreten. Da es bis zum Samstagmittag noch geregnet hatte, war der Boden am Sonntag gut gewässert, aber aufgeweicht. Der komplette Parcours war auch auf der Startgeraden nicht gegrubbert oder anderweitig bearbeitet. Also eine Naturstrecke im wahrsten Sinne, die das ganze Jahr über als Schafweide in Verwendung ist. Daher war es im Freien Training noch rutschig, bis sich eine Spur ausgefahren hatte die es zu treffen galt.

Tom Koch und Mike Stender
Tom Koch und Mike Stender

Im Zeittraining waren es dann Koch und Stender die sich mit Martin Michek (CZE) ein Battle um die schnellste Rundenzeit lieferten, wobei sich am Ende der Thüringer Koch mit gut zweieinhalb Zehntelsekunden gegen das Nordlicht Stender durchsetzte. Zum ersten Lauf war es Petr Bartos (CZE) der das Feld die Startauffahrt hinauf anführte. Doch schon in der ersten Runde übernahm Koch das Kommando und behielt auch nach der ordnungsgemäßen Durchfahrt der „Jokerline“ die Führung. Stender hatte den Start etwas versiebt und kam erst als Elfter aus der ersten Runde zurück. Aber schon nach vier Durchgängen über die Wiese kam er als Zweiter daher und attackierte Koch. Nur 1,36 Sekunden hinter Koch kreuzte er die Ziellinie vor Michek, der nach Bodenkontakt das Feld von hinten aufrollen musste.

Im zweiten Heat verpasste Tom Koch erneut den Holeshot, stellte aber schon in der zweiten Runde die Ordnung wieder her. Allerdings gab es bis zum Sieg ein spannendes Duell mit mehreren Positionswechseln mit Martin Michek. Mike Stender hatte offenbar Gefallen daran, als Elfter zu starten, um nach Duellen mit Michek erneut nur 1,33 Sekunden hinter Koch die Ziellinie zu queren.

Auch im dritten Durchgang blieb der Holshot bei den einheimischen Fahrern. Koch kam zwar erneut als Erster aus der ersten Runde zurück, kam aber etwas aus dem Rhythmus und verlor die Führung. Bei einer Attacke auf den Führenden fuhr er an das Hinterrad und kam aus dem Gleichgewicht. Von Platz vier aus und unter Beachtung der „Jokerline“ kam er drei Sekunden hinter Michek als Zweiter ins Ziel. Mike Stender hatte sich schon auf den dritten Platz nach vorne gekämpft, ehe er bei einem weiteren Überholversuch zu Boden musste und das Rennen als Fünfter beenden konnte.

Tagespodium MX1 mit: Martin Michek, Tom Koch, Mike Stender, Petr Bartoš und Petr Michalec (v.l.)
Tagespodium MX1 mit: Martin Michek, Tom Koch, Mike Stender, Petr Bartoš und Petr Michalec (v.l.)

In Addition aller drei Rennen, holte sich Tom Koch den Tagessieg vor Martin Michek und Mike Stender. Der Sieger Tom Koch fasste seinen Renntag zusammen: „Der Regen am Vortag hat der Strecke gut getan. Anfangs war es etwas rutschig und es gab nur eine Spur, da überhaupt nichts gegrubbert war und alles, auch die Startgerade, auf Wiesenboden war. Die Strecke wurde immer schneller. Es war ein guter Tag bei einer super Veranstaltung. Es ist schon beeindruckend, was Herr Spacek mit seinen Helfern hier auf die Beine gestellt hat. Wenn es passt werde ich nächstes Jahr gerne wieder kommen. Für mich war es auch noch ein gutes Training für die letzten ADAC MX Masters Rennen am kommenden Wochenende in Holzgerlingen.“

Auch Mike Stender konnte seiner Teilnahme nur Gutes abgewinnen: „Es war ein bisschen einspurig, also sehr schwer zu überholen. Aber im Ganzen eine gute Veranstaltung und definitiv ein gutes Training. Dreimal gestartet und dann ein intensives pushen durch die kürzere Renndistanz hat etwas gebracht. Nun freue ich auf Holzgerlingen am Wochenende.“

Filip Neugebauer setzt sich in der MX2 durch

Die Siegprämiene für die drei MX2-Rennen bleiben auf den Podiumsplätzen im Land. Alle drei Rennen waren eine klare Angelegenheit der auch bei uns bekannten Filip Neugebauer und Martin Krc. Als Dritter stieg Simon Jost mit auf das Podest. Die Deutschen Farben wurden von der jungen Amazone Alexandra Massury und Jason Gerlach vertreten. Mit großem Einsatz und Kämpferherz sicherte sich die Berchtesgadenerin mit der 125ccm-Sarholz-KTM die separate Damenwertung.

Filip Neugebauer
Filip Neugebauer

Die für Samstag geplanten Classic Rennen wurden durch Regen eingebremst

Es sollte ein Treffen der Legenden werden. Denn wenn auch nur als Besucher waren die großen Namen des tschechischen Motocross-Sports der Einladung gefolgt. Jaroslav Falta, Miroslav Halm, Zdenek Velkey, Jiri Churavy, Antonin Baborovsky und auch Dimitar Rangelov standen im Fokus der Autogrammjäger. Rangelov ließ es sich aber nicht nehmen, eine Demorunde auf seiner Husqvarna zu drehen. Auch Rolf Dieffenbach hatte sein Kommen bei dem „Tag der Legenden“ zugesagt. Durch seinen unerwarteten Unfalltod konnte nur noch Seiner gedacht werden.

Mike Steude Sieger GP75 50+
Mike Steude Sieger GP75 50+

Durch Dauerregen von Freitagnacht bis Samstagmittag zogen es vielen der angemeldeten Fahrer vor, ihre „Schätzchen“ erst gar nicht abzuladen. So waren am Ende nur knapp dreißig wenige der Wagemutigen in den verschiedenen Klassen unterwegs, bis es zum kompletten Abbruch der Rennen kam. Da es ja Rennen gab, wenn auch teils nur einen Lauf, wurden die Siegerehrungen, die aus deutscher Sicht sehr erfolgreich waren, von Jaroslav Falta und Dimitar Rangelov durchgeführt. Für manch einen hatte der Händedruck gleich viel Wert wie der Pokal.

Ergebnisse

Tageswertung MX1:
1. Tom Koch (GER, KTM), 72
2. Martin Michek (CZE, KTM), 65
3. Mike Stender (GER, KTM), 60
4. Petr Bartoš (CZE, KTM), 54
5. Petr Michalec (CZE, HON), 52
6. Martin Finěk (CZE, HUS), 45
7. Rico Alvaro Lozano (ESP, YAM), 42
8. Zdenek Kratochvil (CZE, KTM), 38
9. Ladislav Červenka (CZE, KTM), 34
10. Lukáš Mohaupt (CZE, HON), 28
11. Theo Urbas (SLO, SUZ), 26
12. Gomez Luis Lopez (ESP, KTM), 25
13. Dominik Procházka (CZE, KAW), 25
14. David Kainzmeier (CZE, KAW), 24
15. Patrik Šponar (CZE, KTM), 16
16. Marek Haviar (SVK, KTM), 16
17. Martin Lochman (CZE, YAM), 15
18. Jindřich Musil (CZE, HON), 9
19. Pavel Křížek (CZE, HON), 7
20. Michal Skála (CZE, SUZ), 4
21. Miha Urbas (SLO, KAW), 3
22. Filip Müller (CZE, KAW), 2
23. Tomáš Zeman (CZE, KAW), 1
24. Petr Matěna (CZE, HON), 0
25. Tomáš Sadecky (SVK, KTM), 0
26. Michal Čmelo (SVK, KTM), 0

Tageswertung MX2:
1. Filip Neugebauer (CZE, KTM), 75 Punkte
2. Martin Krč (CZE, KTM), 66
3. Šimon Jošt (CZE, KTM), 60
4. Jan Wagenknecht (CZE, KTM), 54
5. Martin Vondrášek (CZE, KTM), 45
6. Michal Bárta (CZE, TM), 43
7. Jiri Hubálovský (CZE, KTM), 42
8. Daniel Mandys (CZE, KTM), 33
9. Davide Costantini (ITA, YAM), 33
10. Viktor Sklenar (CZE, HUS), 33
11. Milan Šturma (CZE, KTM), 32
12. Patrik Příhoda (CZE, KTM), 29
13. Jiří Hendrych (CZE, KTM), 27
14. Josef Novák (CZE, KTM), 25
15. Petr Kolaja (CZE, KTM), 20
16. Jiří Klejch (CZE, HON), 16
17. Libor Pletka (CZE, KTM), 10
18. Ondřej Matějíček (CZE, KAW), 9
19. Tomáš Nývlt (CZE, SUZ), 6
20. Jan Berger (CZE, SUZ), 2
21. Ladislav Eliáš (CZE, KTM), 2
22. Alexandra Massury (GER, KTM), 1
23. Jason Gerlach (GER, KTM), 0
24. Barbora Laňková (CZE, SUZ), 0
25. Jaromír Vondruška (CZE, KTM), 0

Tageswertung EVO:
1. Jindřich Musil (CZE, HON), 50 Punkte
2. Tomáš Kotiza (CZE, SUZ), 42
3. Jan Berger (CZE, SUZ), 22
4. Jan Vítek (CZE, KAW), 20

Tageswertung EVO 50+:
1. Carl Massury (GER, HON), 47 Punkte
2. Dušan Bari (CZE, YAM), 47
3. Petr Ríčar (CZE, KTM), 40

Tageswertung GP85:
1. Oldřich Rous (CZE, HUS), 50 Punkte

Tageswertung GP85 50+:
1. Jiří Kotiza (CZE, SUZ), 50 Punkte
2. Ivan Ručka (CZE, KTM), 22

Tageswertung Super EVO:
1. Radek Musil (CZE, HON), 47 Punkte
2. Petr Balatka (CZE, KAW), 47
3. Tomáš Michálek (CZE, HON), 40

Tageswertung GP75:
1. Martin Kubík (CZE, ČZ), 47 Punkte
2. Pavel Jirák (CZE, ČZ), 45
3. Jiří Procházka (CZE, ČZ), 42
4. Tomáš Gorgel (CZE, ČZ), 36

Tageswertung GP75 50+:
1. Mike Steude (GER, ČZ), 50 Punkte
2. Lutz Ritter (GER, ČZ), 42
3. Franz Baur (GER, ČZ), 22

Tageswertung Twinshock:
1. Josef Kovář (CZE, ČZ), 47 Punkte
2. Radim Drlik (CZE, KTM), 25
3. Ondřej Hrdina (CZE, ČZ), 20
4. Adam Pinkaček (CZE, ČZ), 0

Tageswertung Twinshock 50+:
1. Vítězslav Branda (CZE, ČZ), 50 Punkte
2. Zdeněk Buchta (CZE, YAM), 42
3. Igor Oulehla (CZE, KTM), 42
4. Petr Drahokoupil (CZE, ČZ), 18

Text: Dieter Lichtblau / Fotos: Dieter Lichtblau, Stefan Lichtblau

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