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US-Fahrerlager - Husqvarna

Husqvarna stellt 2027 sein US-Werksteam ein und geht in Nordamerika neue Wege

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Lesedauer: 2 min

Husqvarna Mobility wird sein professionelles Motocross- und Supercross-Engagement in den USA nach der SMX-Saison 2026 grundlegend verändern.

Wie der Hersteller mitteilt, wird der Betrieb eines eigenen Werksteams ab 2027 eingestellt. Stattdessen setzt die Marke künftig auf die Unterstützung unabhängiger Teams und Fahrer in der SMX-Serie.

Fokus auf Kundensport und Markenidentität

Mit diesem Schritt will Husqvarna seine Wurzeln als traditionsreiche Motorsportmarke stärker betonen und gleichzeitig die Bindung zur breiten Fahrergemeinschaft ausbauen. Künftig sollen ausgewählte Teams Zugang zu Material auf Werksniveau sowie technischem Know-how erhalten.

Die Neuausrichtung ist Teil einer umfassenderen Strategie für den nordamerikanischen Markt. Ziel ist es, die Marke über ihr gesamtes Portfolio hinweg – von Motocross- und Enduro-Modellen bis hin zu Travel-, Naked-, Supermoto- und Elektromotorrädern – klarer zu positionieren und weiter zu stärken.

Neues Motor-Leasingprogramm geplant

Ein zentrales Element der zukünftigen Rennsportstrategie ist die Einführung eines Motor-Leasingprogramms. Dieses soll auf bestehenden Strukturen aufbauen und es Teams ermöglichen, Motoren und Fahrwerkskomponenten auf höchstem Niveau zu nutzen.

Husqvarna bleibt damit weiterhin im SMX-Zirkus präsent, verzichtet jedoch auf ein klassisches Werksteam. Gleichzeitig soll der direkte Kontakt zu Fans und Fahrern bei Rennen erhalten bleiben.

Engagement bis Ende 2026 unverändert

Bis zum Abschluss der Saison 2026 bleibt jedoch alles beim Alten: Rockstar Energy Husqvarna Factory Racing wird weiterhin in der AMA Supercross-Meisterschaft, der Pro Motocross-Serie sowie in der SMX-Nachsaison mit dem klaren Ziel, auf höchstem Niveau konkurrenzfähig zu bleiben, an den Start gehen.

Tradition trifft Neuausrichtung

Mit über 120 Jahren Motorsportgeschichte sieht Husqvarna in der strategischen Anpassung eine Chance, sich stärker auf seine Kernwerte zu konzentrieren. Der Hersteller betont, dass sein Einfluss weit über den professionellen Rennsport hinausgeht und sowohl ambitionierte Racer als auch Freizeitfahrer und Abenteurer umfasst.

Die neue Ausrichtung markiert damit einen deutlichen Kurswechsel – weg vom klassischen Werksteam, hin zu einer breiteren Unterstützung der Szene.

Jens Pohl
Jens Pohl
Online-Redakteur
Fotocredits
  • Husqvarna Mobility North America
Textcredits
  • Jens Pohl

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Ein Kommentar auf “Husqvarna stellt 2027 sein US-Werksteam ein und geht in Nordamerika neue Wege

  1. Neuausrichtung 😂😂 Sparprogramm ist das. Es fehlt schlichtweg das Geld was der Besitzer, Baja gestrichen hat! So einfach ist das, der Rest ist Bla, Bla! 🤬💩💩