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GP-Fahrerlager – Jeffrey Herling

„The Bullet“ mit Statement zur Schwere seiner Verletzung

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Lesedauer: 2 min

Gut zwei Wochen sind seit dem verhängnisvollen Sturz von Red Bull KTM-Werkspilot Jeffrey Herlings im Freien Training des MXGP of Citta di Faenza vergangen, in denen das komplette Ausmaß seiner dabei zugezogenen Verletzungen maximal erahnt werden konnte. Heute nun gab der 26-jährige Niederländer in einem Statement auf seinen Social-Media-Kanälen einen für ihn ungewöhnlich detailierten Einblick bezüglich seines gesundheitlichen Zustands und seine derzeitige Gefühlswelt.

„Ich kann nicht beschreiben, wie verstörend es war, vorübergehend gelähmt zu sein und mindestens eine halbe Stunde lang von meinem Nacken abwärts kein Gefühl zu haben“, beschreibt „The Bullet“ die Zeit unmittelbar nach dem Sturz. „Ich habe mir die Wirbel C1, C6 sowie T3 gebrochen. Die Ärzte sagten mir, dass ich haarscharf an einer Querschnittsverletzung vorbeigeschrammt bin. Die gute Nachricht ist, dass es sich dabei um drei stabile Frakturen mit nur kleinen Rissen in den Knochen handelt und der Heilungsprozess zum Glück nicht zu lange dauern wird. Die Ärzte meinen, dass ich mich von dieser Verletzung vollständig erholen werde.“

GP-Fahrerlager - Jeffrey Herlings
Bis zu seinem Sturz führte Jeffrey Herlings die MXGP-WM mit großem Vorsprung an.

„Ich hatte das Gefühl, dass ich in dieser Saison alles mehr als hundertprozentig unter Kontrolle hatte. Ich hatte [in den Rennen] einen 2. Platz akzeptierte und dadurch mehr Kontrolle über die Meisterschaft als jemals zuvor. Jetzt habe ich das Gefühl, dass ich die zweite Meisterschaft in Folge versaut habe, auch wenn ich weiß, dass ich an diesem Sturz keine Schuld  trage“, schreibt Herlings, der zum Zeitpunkt seines Unfalls die WM-Wertung mit 60 Zählern anführte, weiter. „Es tut mir für alle Sponsoren, Partner und Fans leid, dass ich ihnen erneut keinen Meisterschaftstitel liefern kann. Und vor allem möchte ich dem gesamten KTM-Team und meiner Crew für die mir entgegengebrachte Geduld und die ständige Unterstützung danken. Für den Moment haben das Team und ich beschlossen, die kommenden Rennen in Mantova auszusetzen und danach zu schauen, wann genau ich wieder ins Renngeschehen eingreifen werde. Ich glaube, dass es im Moment am wichtigsten ist, zu genesen. Ich werde hart daran arbeiten, so schnell wie möglich wieder gesund zu werden.“

Jens Pohl
Jens Pohl
Online-Redakteur
Fotocredits
  • Ray Archer
Textcredits
  • Jens Pohl

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Ein Kommentar auf “„The Bullet“ mit Statement zur Schwere seiner Verletzung

  1. Letztendlich ist gesundheit alles. Du bist noch Jung, Also pass auf Dich auf.Könntest noch viele gute Jahre vor Dir haben.Gewinnen kannst Du nur wenn Du mit 60Jahren Deinem geliebten Sport noch treu sein kannst. Ich werde nåchstens 64 Jahre und Moto-cross fahre ich heute noch gerne. Wünsche gute Genesung.