Jörg Pyka - Meine Zeit als Rennmechaniker
Mission gescheitert

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Roczen behauptet Meisterschaftsführung

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Zückt die Kalender

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Mookie im Aus

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11.01.2019

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Anaheim 1 kurz & kompakt

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Stories: Jörg Pyka - Meine Zeit als Rennmechaniker

10.07.2016 | Suzuki MXGP-Blog

Ende 2015 zu Suzuki gekommen war Jörg Pyka in der Saison 2016 im Team Suzuki World MXGP der Mechaniker des Neuseeländers Ben Townley, wobei sie gemeinsam sowohl Höhen als auch Tiefen auf der Rennstrecke erlebten. Im aktuellen Suzuki-Blog reflektiert der Sachsen-Anhaltiner darüber, wie für ihn alles in der Welt des Motocross begann und wie seine bisherige Arbeit mit dem Team war:

Was meine erste Erfahrungen im Motocross waren? Daran kann ich mich eigentlich gar nicht mehr richtig erinnern. Ich weiß aber, dass ich von Anfang süchtig nach diesem Sport war. Ich war an allem im MX interessiert und versuchte so viel wie nur möglich drumherum selbst zu machen und mich an vielem zu beteiligen. Ich bin in meiner Heimat Deutschland als Amateur Rennen gefahren, bis ich mich dabei eines Tages richtig schwer verletzte. Da es mir anschließend nicht mehr vergönnt war, selbst zu fahren, habe ich versucht, meiner Leidenschaft auf eine andere Art und Weise treu zu bleiben. Ich entschied mich Mechaniker zu werden und anderen Menschen beim Erreichen ihrer sportlichen Ziele zu helfen.

Ich begann 2004 als Teilzeitmechaniker. Das heißt, ich ging unter der Woche meinem normalen Beruf nach und jedes Wochenende fuhren wir zu den Rennen der Deutschen MX-Meisterschaft oder zu Supercross-Rennen. Das ging eine ganze Weile so, aber irgendwann kommt ich dann an den Punkt, an welchem ich nur noch diese Arbeit und in Vollzeit machen möchte. Wenn du in diesem Sport arbeitest, lernst du ständig neue Leute kennen und früher oder später interessieren sich dann die großen Teams für einen und man wird gefragt, ob man für sie als Rennmechaniker arbeiten möchte. Bei mir war das 2008 der Fall und so begann ich Vollzeit im Grand-Prix-Zirkus zu arbeiten.

Zunächst schraubte ich für ein deutsches KTM-Team, doch als sich mein Fahrer eine Verletzung zuzog, bekam ich die Möglichkeit zum Kawasaki Racing Team zu wechseln. Dort arbeitete ich von 2009 bis 2015 unter anderem für Fahrer wie Jonathan Barragan und Gautier Paulin. Aber irgendwann fühlte ich, dass ich den nächsten Schritt machen musste und so habe ich die Gelegenheit zu Suzuki zu gehen ergriffen.

Jörg Pyka
Jörg Pyka
Jörg Pyka zusammen mit Ben Townley
Jörg Pyka zusammen mit Ben Townley

Jetzt bin ich bereits neun Monate beim Team Suzuki World MXGP und habe bisher mit dem gesamten Team - sowohl mit den Fahrern als auch allen anderen - eine richtig tolle Zeit erlebt. Wir arbeiten auf einem wirklich hohen professionellen Niveau und das ist es, was die Arbeit für mich noch interessanter macht.

Die Saison von BT hatte leider neben Aufs auch einige Abs und lief in Summe nicht ganz wie erwartet. Doch mit Ben und seinem starken Charakter zu arbeiten macht mir immer viel Spaß und ist eine Freude für die Menschen um ihn herum. Sie sorgt dafür, dass man sich selbst weiterentwickelt.

Text: Yoline Cogghe, Jens Pohl / Fotos: PR Suzuki

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