Nach drei erfolgreichen Jahren wird von der sächsischen Rennserie Next Generation Motocross (NGMX) im Jahr 2026 keine Meisterschaft ausgetragen.
Das teilte das Organisationsteam nun offiziell auf seinen Social-Media-Kanälen mit. Bereits in der Saison 2025 hatte es Schwierigkeiten gegeben, ausreichend Strecken und Veranstalter für die Meisterschaft zu gewinnen. Für 2026 fehlten letztlich verlässliche Zusagen, um eine Serie in der gewohnten Qualität seriös planen und durchführen zu können.
Die NGMX-Serie, welche sowohl 2023 als auch 2024 das siegreiche Team beim CROSS FINALS stellte, verfolgte von Beginn an das Ziel, ausrichtende Vereine möglichst stark zu entlasten. Das Organisationsteam war bei den Veranstaltungen mit eigener Crew vor Ort, übernahm organisatorische Aufgaben und unterstützte aktiv beim Auf- und Abbau. Fester Bestandteil der Serie war zudem die E-Bike School zur Nachwuchsförderung, mit der Kinder niedrigschwellig an den Motocross-Sport herangeführt werden sollten. Ergänzt wurde das Konzept durch gestellte Pokale, finanzielle Zuschüsse für Kinderklassen sowie verschiedene Side-Events für Zuschauer und Helfer.

Als Hauptgründe für das Aus der Serie nennt NGMX drei Faktoren: den zunehmenden Mangel an ehrenamtlichen Helfern in den Vereinen, die wachsenden wirtschaftlichen Anforderungen an Veranstaltungen sowie die steigende Komplexität des DMSB-Reglements. Insbesondere der hohe Personalbedarf durch vorgeschriebene Streckenposten und neue technische Anforderungen stelle viele Clubs vor finanzielle und organisatorische Herausforderungen. Dadurch werde es für immer weniger Strecken attraktiv, eine DMSB-Abnahme zu verlängern.
Trotz des Endes der Serie blickt das NGMX-Team stolz auf das Erreichte zurück und bedankt sich bei Fahrern, Eltern, Vereinen, Helfern, Sponsoren und Partnern. An der Jugendförderung soll weiterhin festgehalten werden. Wie diese künftig konkret aussehen wird, wollen die Verantwortlichen in den kommenden Wochen bekannt geben.
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