Loading Cross Magazin Logo
Handy drehen
Jetzt Abonnieren
12 Ausgaben für nur 70€
+Prämie aussuchen
Kategorien

Starker Rebound: Cameron McAdoo mit Podium nach Null-Punkte-Auftakt

Artikel lesen
Lesedauer: 2 min

Cameron McAdoo meldet sich mit Platz zwei stark zurück, hat nach zwei Rennen aber bereits großen Rückstand.

Nach einem misslungenen Saisonauftakt hat Cameron McAdoo beim zweiten Lauf der 250SX West ein deutliches Lebenszeichen gesendet. Eine Woche nach seinem 22. Platz zum Auftakt – ausgelöst durch eine Kollision mit Haiden Deegan, die ihm null Punkte einbrachte – fuhr der Kawasaki-Pilot am Samstag auf Rang zwei und damit aufs Podium.

Der Wechsel zwischen Rückschlägen und Spitzenergebnissen ist jedoch kein neues Thema. Bereits in den vergangenen drei Jahren landete McAdoo in einem der ersten beiden Saisonrennen außerhalb der Top 15. Zwei Podestplätze zum Saisonstart gelangen ihm zuletzt 2023.

„Ehrlich gesagt ist das das, was ich von mir erwarte“, erklärte McAdoo nach dem Rennen. „Ich bin nicht überrascht über Platz zwei. Ich will gewinnen, und ich erwarte von mir selbst, zu gewinnen.“
Er ergänzte: „Was es gebraucht hat, um hierher zurückzukommen – gerade in den letzten zehn Monaten – ist etwas Besonderes. Runde eins lief nicht wie geplant, deshalb war das heute genau das, was ich wollte … nur eine Position hinter meinem Ziel.“

Der US-Amerikaner musste zuletzt mehrere verletzungsbedingte Pausen verkraften, darunter eine Knieverletzung 2025, die ihn rund sieben Monate außer Gefecht setzte. Entsprechend weiß McAdoo, wie hart der Weg zurück ist.
„Es braucht sehr viel, und ich mache das seit Jahren“, sagte er. „Ich versuche, jeden einzelnen Tag mein Bestes zu geben – egal ob es Sinn ergibt oder nicht. Darauf bin ich stolz.“

Das Podium in San Diego war bereits McAdoos 24. Podestplatz in der 250SX-Klasse, erreicht bei seinem 49. Main-Event-Start. Seit seinem Wechsel zu Kawasaki stand er in rund zwei Dritteln seiner Rennen auf dem Podium.

Trotzdem ist die Ausgangslage in der Meisterschaft schwierig. Nach zwei Rennen liegt McAdoo nur auf Rang zehn der Gesamtwertung und bereits 21 Punkte hinter Deegan. Doch das stört ihn wenig.
„Ich glaube an mich selbst“, betonte er. „Die Medien reden über Rivalitäten, die für mich oft gar nicht existieren. Es liegt an mir zu zeigen: Ich bin noch da – und genau das werde ich tun.“

Zur Kollision beim Saisonauftakt sagte McAdoo lediglich: „Ich bin einfach froh, dass ich nach dem letzten Wochenende okay war. Ich bin dankbar, dass ich wieder am Start stehen konnte.“

Auch einen Zwischenfall im Heat Race ordnete er nüchtern ein. „Ich habe kurz die Deckung fallen lassen“, erklärte er. „Ich wusste nicht, dass Ryder [DiFrancesco] hinter mir war. Es war ein Rennunfall, nichts Absichtliches.“
Mit Blick nach vorne sagte McAdoo: „Im Main Event habe ich nur versucht, nach vorne zu fahren. Es gab ein paar Linien, mit denen ich nicht zufrieden war. Daran werden wir diese Woche arbeiten, um nächstes Wochenende besser zu sein.“

Kai Schulte-Lippern
Kai Schulte-Lippern
Fotocredits
  • Align Media
Textcredits
  • Kai Schulte-Lippern

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert