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Eli Tomac: Licht & Schatten in Glendale

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Lesedauer: 2 min

Eli Tomac erlebte beim Supercross in Glendale einen bitteren Abend: Nach einem Sturz in der ersten Kurve kämpfte er sich noch bis auf Rang zwölf nach vorne, verlor dabei jedoch die Führung in der Meisterschaft. Trotz des Rückschlags blickt der KTM-Pilot zuversichtlich nach vorne.

Eli Tomac ging als Gesamtführender in die fünfte Runde der Monster Energy AMA Supercross Meisterschaft und präsentierte sich zunächst stark. Im Qualifying musste er sich nur Teamkollege Jorge Prado geschlagen geben, anschließend gewann er sein Heat-Race souverän. Im Main Event nahm das Rennen jedoch schon in der ersten Kurve eine unglückliche Wendung.

Nach einem engen Start kam es zu einem Zwischenfall, in den auch Christian Craig und Colt Nichols verwickelt waren. Tomac ging zu Boden und blieb zunächst liegen, konnte das Rennen später aber fortsetzen. Als Letzter gestartet, brauchte er einige Runden, um wieder in den Rhythmus zu finden. Danach steigerte er sich deutlich und fuhr zeitweise Rundenzeiten auf Niveau der Spitze. Am Ende kam er auf Platz zwölf ins Ziel, verlor jedoch das Red Plate an Hondas Hunter Lawrence.

Nach dem Rennen erklärte Tomac: „Ich habe mich selbst in eine Situation gebracht, in der schlimme Dinge passieren können. Am Start wurde es etwas eng und dann wurde ich abgeräumt. Ich weiß nicht, was davor passiert ist – alles, was ich weiß, ist, dass es für mich vorbei war.“ Er habe etwas Zeit gebraucht, um wieder warm zu werden und seinen Körper zu lockern, „und das hat gereicht, um mich bis auf Platz zwölf nach vorne zu arbeiten“. Positiv sei vor allem, dass der Rückstand überschaubar bleibe: Man liege nicht allzu weit zurück, alles sei okay, nun müsse man einfach wieder graben.

Teammanager Ian Harrison erklärte, dass es aufgrund des engen Feldes schwierig sei, den genauen Ablauf in der ersten Kurve zu erkennen. Klar sei jedoch, dass Tomac eingeklemmt wurde und stürzte – eine Situation, in der kaum Reaktionsmöglichkeiten bleiben. Nach dem Einschlag habe Tomac zunächst geprüft, ob er sich verletzt habe, bevor er wieder angriff. Am Motorrad habe es leichte Verzüge gegeben, doch Tomac habe sich schnell angepasst und das Rennen sauber ins Ziel gebracht.

Entsprechend enttäuscht sei der US-Amerikaner nach dem Rennen gewesen, betonte Harrison. Gleichzeitig habe Tomac erneut seine Professionalität gezeigt: Man habe alles in Ruhe analysiert und blicke nun nach vorne.

Kai Schulte-Lippern
Kai Schulte-Lippern
Fotocredits
  • Align Media
Textcredits
  • Kai Schulte-Lippern

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