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Monster Energy AMA Supercross Championship 2026 in Anaheim - Fahrerstimmen

Ken Roczen kämpft sich bei Anaheim 2 stark zurück

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Lesedauer: 2 min

Die am vergangenen Wochenende im Angel Stadium von Anaheim absolvierte dritte Runde der Monster Energy AMA Supercross Championship 2026 im Angel Stadium von Anaheim hatte es in sich.

Dabei wurde es vor allem für Ken Roczen eine Abend, in der er einmal mehr seine Klasse und seinen unbändigen Kampfgeist unter Beweis stellte. Trotz eines frühen Rückschlags zeigte der Thüringer im Hauptrennen eine beeindruckende Aufholjagd und rettete mit Platz acht wichtige Punkte für die Meisterschaft.

Monster Energy AMA Supercross Championship 2026 in Anaheim - Fahrerstimmen Ken Roczen

Nachdem sich der für das Team Progressive Insurance/Cycle Gear Suzuki fahrende 31-Jährige mit Platz vier im Zeittraining und dem dritten Rang in seinem Vorlauf eine gute Ausgangsposition für das Hauptrennen der „Big Boys“ gesichert hatte, begann dieses alles andere als nach Plan. Nach einem suboptimalen Start nur als Vierzehnter über die Holeshotlinie gefahren, konnte sich Ken Roczen zwar in der ersten Runde um eine Position verbessern, fiel aber nur einen Umlauf später nach einem Sturz bis ans Ende des Fahrerfelds zurück.

Vom letzten Platz aus schien ein zählbares Ergebnis für den Mann mit der Startnummer #94 zunächst in weiter Ferne gerückt. Doch auf seiner Progressive Insurance/Cycle Gear Suzuki bewies Roczen einmal mehr, warum er aktuell zu den konstantesten und mental stärksten Fahrern im Feld gehört: Mit starken Rundenzeiten und klugen Überholmanövern arbeitete er sich Platz um Platz nach vorne und bekam schließlich als Achter die schwarz-weiß-karierte Flagge zu sehen. Damit sicherte er sich noch vierzehn Punkte für die Gesamtwertung, in der er zwar auf den vierten Rang abrutschte, aber aufgrund des geringen Abstands zu den vor ihm rangierenden Fahrern bereits beim kommenden Event wieder auf einen Potestplatz zurückkehren kann.

Monster Energy AMA Supercross Championship 2026 in Anaheim - Fahrerstimmen Ken Roczen

Teamchef Dustin Pipes hob die Leistung seines Starfahrers besonders hervor: „Ken hatte ein etwas schwieriges Main Event. Er geriet beim Start in einen Zusammenstoß und stürzte in der zweiten Runde, kämpfte sich aber vom letzten Platz wieder auf den achten Platz vor. Es war eine großartige Fahrt und seine Rundenzeiten waren stark. Nur das Finish war schwierig.“

Auch Ken Roczen selbst ordnete den Abend realistisch ein, ohne die positive Seite aus den Augen zu verlieren: „Es war nicht ganz der Abend, den wir uns gewünscht hatten. Der Start war nicht gut, und in der zweiten Runde habe ich einen großen Fehler gemacht und bin leider gestürzt. Ich habe alles gegeben und mich vom 21. auf den 8. Platz vorgekämpft. Mehr war einfach nicht drin. Dennoch ist es punktemäßig noch in Ordnung. Ich habe nicht allzu viele Punkte verloren, das ist also positiv.“

Während Teamkollege Jason Anderson nach einem Holeshot und Führungsrunden als Vierter das Siegerpodium von Anaheim 2 nur knapp verpasste, war es vor allem Roczens Schadensbegrenzung, die für das Team Twisted Tea Suzuki presented by Progressive Insurance sportlich besonders wertvoll war. In einer Meisterschaft, in der Konstanz über Titel entscheidet, kann ein solcher Abend den Unterschied machen.

Roczen blickt entsprechend fokussiert nach vorne: „Ich bin begeistert von der Leistung, die wir alle gezeigt haben. Manchmal läuft es eben so. Nächstes Wochenende in Houston werden wir es erneut versuchen.“

Alle Ergebnisse von Anaheim 2 im Detail ››

Jens Pohl
Jens Pohl
Online-Redakteur
Fotocredits
  • Garth Milan/Red Bull Content Pool
Textcredits
  • Jens Pohl

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