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Ty Masterpool ist zurück

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Lesedauer: 2 min

Ty Masterpool gibt an diesem Wochenende in Houston sein Saisondebüt in der Monster Energy AMA Supercross. Der Texaner startet als Privateer in der 450SX-Klasse – kurzfristig organisiert, aber hochmotiviert.

Ty Masterpool steht beim Supercross in Houston erstmals in dieser Saison am Start. Nach seinem Engagement bei Monster Energy/Pro Circuit Kawasaki im Jahr 2025 geht der Texaner nun mit einer privaten #44 Yamaha YZ450F ins Rennen. Eine Rückkehr zu Monster Energy Yamaha Star Racing, wo er einst Profi wurde, kam nicht zustande. Stattdessen setzt Masterpool in der 450SX-Klasse auf ein eigenes Projekt.

Mit insgesamt nur zehn Supercross-Starts – sechs in der 250SX- und vier in der 450SX-Klasse – bringt Masterpool zwar viel Grundspeed mit, doch eine direkte Qualifikation für das Main Event ist keineswegs sicher. Ob er den Sprung unter die Top 18 schafft oder über das LCQ gehen muss, bleibt offen. Bei Masterpool ist alles möglich.

Vor dem Rennen zeigte sich der 24-Jährige entspannt und ehrlich. Zu seiner aktuellen Situation sagte er: „Mir geht’s gut. Ich habe einfach versucht, das ganze Programm auf die Beine zu stellen, und ja, jetzt sind wir hier.“ Der Schritt zurück auf Yamaha und direkt in die 450SX-Klasse war dabei vor allem eine Kostenfrage: „Ja, definitiv. Die 450er-Klasse ist heftig, aber ich kann mir keine 250 leisten, also mussten wir 450 fahren.“

Dass eine 450er günstiger sein kann als eine 250er, überrascht so manchen, aber Masterpool hat darauf eine klare Antwort: „Man würde denken, die 250er ist günstiger, aber die muss man so extrem aufbauen und am besten noch fünf Reservemotoren dabei haben.“ Die Vorbereitung auf Houston verlief zudem alles andere als ideal. „Ich kam aus Kalifornien und hatte vielleicht zwei Runden mit diesem Setting. Ich dachte nur: Das passt alles weitestgehend, lass uns Rennen fahren.“

Auch logistisch wurde es knapp. „Mein Bruder ist über Nacht gefahren, um das Bike hierherzubringen. Vor einer Stunde war das Motorrad noch nur ein Rahmen.“ Trotz der Hektik blickt Masterpool vorsichtig nach vorne. Über einen möglichen Start in Dallas sagte er: „Ja, das ist das Ziel. Im Moment gehe ich von Tag zu Tag, aber das Wichtigste ist, mich auf mich selbst und meine Verbesserung zu konzentrieren.“

Besonders dankbar zeigte sich Masterpool gegenüber seinem kleinen Team im Hintergrund. „Es ist nur eine kleine Gruppe von Leuten, aber ich bin einfach gesegnet, hier zu sein. Alles kommt zusammen, auch wenn es sehr kurzfristig ist.“

Kai Schulte-Lippern
Kai Schulte-Lippern
Fotocredits
  • Align Media
Textcredits
  • Kai Schulte-Lippern

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