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Dean Wilson kommt zurück

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Lesedauer: 2 min

Dean Wilson ist zurück für die letzten 450SX-Runden – ohne Druck, aber mit Spaß und Erfahrung im Gepäck. Der Routinier greift nochmal an und könnte für Überraschungen sorgen.

Auch wenn sich Dean Wilson aus dem Vollzeitprogramm der Monster Energy AMA Supercross Championshipverabschiedet hat, ganz raus ist er noch lange nicht. Wie schon im letzten Jahr steht er auch 2026 wieder bei den letzten fünf Rennen der 450SX-Klasse am Start.

Damals sprang Wilson kurzfristig für Honda HRC Progressive ein, weil Jett Lawrence und Hunter Lawrence verletzt ausfielen. Dieses Mal kehrt er in ein bekanntes Setup zurück: Er fährt wieder für Quad Lock Honda, mit denen er schon in den letzten Jahren immer wieder unterwegs war – sowohl in den USA als auch international.

Dass er noch Speed hat, hat er zuletzt definitiv gezeigt. Nach Rang 17 in der 450SMX-Gesamtwertung der Monster Energy SuperMotocross World Championship im Herbst sicherte sich Wilson in der Offseason den Titel in der AUSX Supercross Championship. Kein Zufall, sondern ein klares Zeichen, dass mit ihm weiterhin zu rechnen ist.

Auch das Finale in Salt Lake City 2025 bleibt hängen: Platz sieben im Main Event und dazu sein legendärer Auftritt als „Grandpa Earl“ bei den Opening Ceremonies – das Publikum hat’s gefeiert.

Sportlich war er bei seinen fünf Einsätzen im letzten Jahr konstant unterwegs (17-9-10-10-7). Insgesamt bringt er es inzwischen auf 74 Top-Ten-Ergebnisse in der 450SX-Klasse. Die Frage ist: Kommt da jetzt noch was oben drauf?

Vor seinem Comeback meldete sich Wilson selbst ziemlich entspannt zu Wort:

„Also Leute, es dauert nicht mehr lange bis Nashville. Ich habe absolut keinen Plan, wo ich in dieser 450-Klasse stehe. Ich glaube nicht, dass meine Geschwindigkeit gerade unglaublich ist, aber ich habe in den letzten Wochen ordentlich gearbeitet, also schauen wir mal. Ich freue mich einfach, wieder bei den Rennen zu sein. Kommt auf jeden Fall am @quadlockhonda Truck vorbei und sagt Hallo. Wir sehen uns in Nashville.“

Klingt nicht nach maximalem Druck – eher nach jemandem, der einfach Bock hat zu racen. Und genau das macht ihn für die letzten Runden so spannend.

Kai Schulte-Lippern
Kai Schulte-Lippern
Fotocredits
  • Honda HRC
Textcredits
  • Kai Schulte-Lippern

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