Bei dem am vergangenen Wochenende in Nashville, Tennessee, absolvierten dreizehnten Lauf der Monster Energy AMA Supercross Championship 2026 hat Hunter Lawrence ein klares Statement im Titelkampf gesetzt.
Der Pilot des Honda HRC Progressive Team gewann im Nissan Stadium mit einer überzeugenden Leistung das 450SX-Hauptrennen und reist nun als alleiniger Spitzenreiter in die letzten vier Saisonläufe.
Vom Top-5-Start zur Rennführung
Nachdem der 26-jährige Australier im Zeittraining der „Big Boys“ die zweitbeste Rundenzeit in den Dirt brannte und auch den ersten Vorlauf als Zweiter beendet hatte, sortierte sich Hunter Lawrence nach dem Start zum Huptrennen zunächst am Ende der Top 5in das Fahrerfeld ein. Jedoch arbeitete sich der Mann mit der Startnummer #96 schnell nach vorn und etablierte sich früh als schnellster Fahrer im Feld. Im Verlauf der ersten Rennhälfte setzte er sich hinter dem Thüringer Ken Roczen (Suzuki) auf Rang zwei fest und setzte den Führenden konstant unter Druck.
Gegen Rennmitte nutzte Lawrence dann einen Fehler von Roczen konsequent aus, übernahm die Führung und setzte sich unmittelbar ab. Innerhalb weniger Runden baute er seinen Vorsprung deutlich aus und kontrollierte das Rennen anschließend souverän.

Fehlerfrei zum vierten Saisonsieg
In der Schlussphase ließ Lawrence nichts mehr anbrennen. Mit konstanter Pace und ohne Fehler hielt er die Konkurrenz klar auf Distanz und sicherte sich mit einem komfortablen Vorsprung seinen vierten Sieg in der laufenden Saison. Gleichzeitig übernahm er damit die alleinige Führung in der Meisterschaftswertung und verschaffte sich im Titelrennen eine solide Ausgangsposition.
Vier Rennen vor Saisonende liegt Lawrence nun mit einem 10-Punkte-Vorsprung an der Spitze – ein entscheidender Moment im Kampf um die Meisterschaft.

„Es ist ein großartiges Gefühl“
Hunter Lawrence zeigte sich nach dem Rennen entsprechend zufrieden: „Es ist ein großartiges Gefühl, wieder ganz oben auf dem Podium zu stehen. Ich bin so froh, dass mich mein Handgelenk heute nicht behindert hat. Das ist wohl das Coolste überhaupt. Jeden Samstag möchte ich rausfahren und mich von nichts aufhalten lassen. Es fühlte sich dank meiner Zusammenarbeit mit Gibson Guitars und der herzlichen Aufnahme hier wie ein Heimrennen an. Ich freue mich immer schon auf die nächste Runde.“
Mit seiner Performance in Nashville hat Hunter Lawrence nicht nur den Tagessieg eingefahren, sondern auch die Kontrolle über den Titelkampf übernommen und sich rechtzeitig vor der entscheidenden Saisonphase in die Favoritenrolle gebracht.
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