Red Bull KTM-Werksfahrer Simon Längenfelder hat sich bei der im sardischen Riola Sardo ausgetragenen vierten Runde der FIM Motocross-Weltmeisterschaft 2026 den GP-Sieg in der MX2-Klasse gesichert.

Der amtierende MX2-Weltmeister überzeugte dabei vor allem durch Konstanz: Nach jeweils Rang zwei im Qualifikationsrennen und im ersten Wertungslauf legte der 22-jährige Oberfranke im entscheidenden zweiten Rennen nach.
Entscheidung im zweiten Lauf
Nachdem er sich im ersten Wertungsrennen nach durchgängiger Fahrt auf dem zweiten Rang noch seinem belgischen Teamkollegen Sacha Coenen geschlagen geben musste, profitierte Simon Längenfelder im zweiten Lauf vom frühen Ausfall seines Rivalen. Er übernahm die Kontrolle über das Rennen und ließ sich den Laufsieg nicht mehr nehmen. Mit den Platzierungen zwei und eins sicherte er sich souverän den Tagessieg.

Für Längenfelder ist es bereits der dritte Grand-Prix-Erfolg der Saison 2026 und zugleich der zweite in Folge. Damit setzte er ein deutliches Zeichen im Kampf um die Titelverteidigung.
„Ich hatte großes Vertrauen in das Motorrad“
Im Anschluss zeigte sich der Mann mit der Startnummer #1 entsprechend zufrieden: „Ich bin wirklich stolz auf meine heutige Leistung und auch auf das Team. Wir haben viele Stunden investiert, um mein Motorrad optimal auf den Sand abzustimmen, und es hat sich ausgezahlt. Ich freue mich riesig über den Doppelsieg. Ich konnte sehr frei fahren, die Bodenwellen problemlos überspringen und die Federung hat hervorragend funktioniert. Ich hatte großes Vertrauen in das Motorrad.“

Titelverteidiger setzt Ausrufezeichen
Mit seinem Erfolg auf dem tiefen Sand von Riola Sardo unterstreicht Längenfelder seine starke Form in der laufenden Saison. Der Titelverteidiger behauptet damit nicht nur seine Spitzenposition in der Meisterschaftswertung, sondern sendet auch ein klares Signal an die Konkurrenz.
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