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FIM Motocross-Weltmeisterschaft - Uddevalla

Uddevalla bleibt auch die nächsten drei Jahre fester Bestandteil des WM-Kalenders

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Lesedauer: 2 min

Die Entscheidung ist gefallen: Der MXGP of Sweden bleibt Uddevalla erhalten. Infront Moto Racing und BMK Uddevalla haben ihre Vereinbarung um weitere drei Jahre verlängert.

Damit ist der Grand Prix auf der traditionsreichen Naturstrecke im Glimminge Motorstadion bis einschließlich 2029 gesichert.

Uddevalla bleibt eine feste Größe

Für den MXGP ist die Verlängerung ein klares Bekenntnis zu einem der charakteristischsten Austragungsorte im Kalender. Uddevalla war bereits 1958 erstmals WM-Schauplatz und gehört seit Anfang der 2000er Jahre wieder zum festen Programm. Das harte, technisch anspruchsvolle Layout vor der markanten Felskulisse hat im Laufe der Jahre zahlreiche Größen wie Stefan Everts, Joël Smets, Antonio Cairoli, Jeffrey Herlings und Tim Gajser erlebt.

„Uddevalla ist seit Jahrzehnten eine Kultstrecke im GP-Kalender und hat es immer geschafft, sich zu modernisieren“, sagt Infront-Moto-Racing-CEO David Luongo. Unter der Führung von BMK-Präsident Tobias Revelj habe der Grand Prix zudem „eine neue Dynamik“ erhalten. Die Entwicklung schlägt sich auch bei den Zuschauerzahlen nieder: Laut Luongo wurde in diesem Jahr ein neuer Zuschauerrekord erreicht, während der Campingplatz mit Fans aus den Niederlanden, Belgien, Frankreich und Mitteleuropa voll belegt war.

Hoffen auf den schwedischen Heimsieg

Die besondere Verbindung zwischen Strecke und Publikum zeigte sich eindrucksvoll beim Grand Prix 2024. Isak Giftingsorgte im zweiten MXGP-Lauf für einen der emotionalsten Momente der jüngeren Uddevalla-Geschichte. Der Schwede kämpfte sich vor heimischer Kulisse an die Spitze, überholte Jeffrey Herlings und nahm anschließend den damaligen WM-Leader Romain Febvre ins Visier. Erst ein Sturz wenige Kurven vor dem Ziel beendete die spektakuläre Aufholjagd.

„Mit ihrem Layout und ihrer technischen Herausforderung ist sie die Strecke einzigartig und so kultig wie keine andere“, erklärt FIM-/CMS-Direktor Antonio Alia Portela. Gleichzeitig hebt er die Atmosphäre durch die schwedischen Fans hervor und verweist auf die nachrückenden Talente aus den europäischen Serien.

Auch für BMK Uddevalla hat die Verlängerung große Bedeutung. „Natürlich ist das sehr wichtig für Uddevalla, aber auch für ganz Skandinavien, denn wir haben auch viele Fahrer aus Norwegen und Dänemark“, betont Tobias Revelj.

Damit steht fest: Uddevalla bleibt dem MXGP mindestens bis 2029 erhalten. Und die schwedischen Fans bekommen drei weitere Jahre Zeit, auf den ersten Heimsieg in der Königsklasse zu warten.

Jens Pohl
Jens Pohl
Online-Redakteur
Fotocredits
  • Infront Moto Racing
Textcredits
  • Jens Pohl

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