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Coronavirus und Motocross

Kann man Corona ohne Biketime überleben?

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Lesedauer: 2 min

Jap, es ist nicht schön, dass alle Strecken und Gyms geschlossen haben – genauso wenig feiern wir die Rennabsagen und -verschiebungen, aber nutzt man seine Hirnzellen und denkt nicht ausschließlich an sich, dann lässt sich die aktuelle Situation meistern. 

Vor wenigen Wochen wurde der Virus sowie die Panik davor noch herzlich belächelt, doch mittlerweile hat die Corona-Pandemie auch Deutschland eingeholt und das bedeutet freilich nichts Gutes für unseren geliebten Sport, unsere Freizeitaktivitäten und ein normales uneingeschränktes Leben.

Ihr dürft uns gerne glauben, dass wir mindestens genauso heiß auf MX fahren sind wie ihr, aber dennoch hocken wir gerade brav im Homeoffice und hoffen auf das Beste. Erschrocken mussten wir in den letzten Tagen immer wieder feststellen, dass einige Motocrosser sich mangels alternativer Möglichkeiten durch die angeordneten Streckenschließungen dazu entschlossen haben die heimischen Wälder als neue MX-Trainingshotspots anzusehen. 

Bike-Sharing ist grad eher schlecht
Bike-Sharing ist grad eher schlecht

Selbst Fahrer, die sich üblicherweise mit Inbrunst gegen die "Waldfahrer-Fraktion" aussprechen, mutieren angesichts des Bike-Entzugs zu eben solchen (…entschuldigt…) Idioten… Und wozu der Aufriss? Das weiß eigentlich niemand so genau, denn die Rennkalender der nächsten Monate sehen auch relativ mager aus. Reicht es da nicht zu alternativen Trainingsmöglichkeiten zu greifen, wenn man sich trotz der virusbedingten MX-Auszeit fit halten möchte? Eigentlich schon, wenn man drüber nachdenkt.

Sich spontan noch auf ein Käffchen in der nächsten Eisdiele treffen, abends im Park eine Fassbrause mit den Buddys schlürfen und am besten die Corona-Ferien zur Grillsession am Badesee nutzen – wäre nett, ist aber ziemlich egoistisch und unangebracht. Durch genau solche Aktionen zwingt man die Regierung zu einer richtig heftigen Klatsche, die auch das Radfahren oder Joggen oder einfach nur das alleine Spazierengehen künftig unmöglich machen könnte: Die von allen gefürchtete Ausgangssperre.

Gemütliches Beisammensein ist derzeit on hold
Gemütliches Beisammensein ist derzeit on hold

Und warum das alles? Schließlich sind keine alten, kranken Leute bei den Corona-Partys dabei – geht doch alles fit! Leider nein, leider gar nicht, denn auch wenn du jung und fit bist, hast du doch sicherlich keinen Bock deine Mum oder deinen Dad oder deine asthmakranke, kleine Schwester ins Grab zu bringen? Wie bei jedem Virus muss man nicht einmal Symptome zeigen und kann dennoch als Überträger dienen und damit seine Liebsten ins Nirvana befördern.


An dieser Stelle möchten wir daher an euren Menschenverstand appellieren: Hört auf rumzujammern, haltet euch an die Spielregeln sowie Verhaltenshinweise der Bundesregierung und bleibt gesund!

Übrigens bedeutet dieses ganze Chaos auch für Magazine wie uns den puren Überlebenskampf, denn ohne Racing fehlt uns natürlich einiges an Futter um euch mit geilen Storys zu versorgen. Trotzdem arbeiten wir grad auf Hochtouren an der neuen Racing-freien Ausgabe, die ihr euch am Kiosk kaufen oder noch besser bequem nach Hause liefern lassen könnt und hoffen auf eure Solidarität. 

Es gilt als MX-Familie zusammenzuhalten
Es gilt als MX-Familie zusammenzuhalten

Wir sehen uns hoffentlich bald an den Strecken – wenn endlich wieder etwas Normalität einkehrt.

Andrea Schon
Andrea Schon
Fotocredits
  • Cross Magazin
Textcredits
  • Andrea Schon