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MSR-Meisterschaft 2026 - Schrecksbach - Rennbericht

Nasse Überraschung: Vorletzte Runde des MSR1952 in Schrecksbach

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Lesedauer: 3 min

Am 19. & 20. September stand die achte und damit gleichzeitig vorletzte Veranstaltung des MSR1952 in diesem Jahr auf dem Plan. Für das Rennen zog es die Fahrerinnen und Fahrer ins hessische Schrecksbach, wo auf der Naturstrecke „Am Bodenrain“ um die Punkte gefahren wurde.

Nach einem Jahr Pause kehrte der MCS Schrecksbach 2026 zurück in den Terminkalender und war Austragungsort für die vorletzte Veranstaltung der Saison. Knapp 250 Aktive fanden am Ende ihren Weg in die hessische Gemeinde, wobei an beiden Renntagen ganz unterschiedliche Bedingungen auf sie warteten.

MSR-Meisterschaft 2026 - Schrecksbach - Rennbericht
Perfekte Bedingungen am Samstag

Zum Auftakt am Samstag zeigte sich zunächst bestes Spätsommerwetter, mit anfangs kühlen Temperaturen und bewölktem Himmel und später dann etwas Sonne und angenehmeren Zahlen auf der Celsius-Skala. Bei ergo bestem Motocrosswetter startete unter anderem die Klasse MX1 National by MX Vacation Florida, wobei die Startnummer #100 von Lukas Brübach einen perfekten Tag erwischte. Der Teammanager vom ADAC Supercross Team „Luke´s Racing“ nutzte seinen Heimvorteil perfekt aus und feierte seinen ersten Sieg überhaupt mit einer 1-1-Performance! Mit ihm auf dem Podium standen außerdem Jeremy Sperk und Jonas Meininger.

MSR-Meisterschaft 2026 - Schrecksbach - Rennbericht
Lukas Brübach gewinnt die MX1 National

Ebenso fehlerfrei blieb auch Nils Kress in der MX-Light-Klasse. Mit einem 1-1 setzte er sich gegen die punktgleichen Simon Liebig und Bastian Langemeier durch.

Ebenfalls mit am Start waren auch wieder die MX40 & 55+ mit passend zum Namen über 40 Teilnehmern am Gatter! Erfreulich war auch wieder das große Interesse in der Damenklasse by Dirtfreak Germany. Über 20 Frauen fanden ihren Weg nach Schrecksbach und standen in Sachen Action auf der Strecke ihren männlichen Mitstreitern in keinster Weise nach. Durchsetzen konnte sich hier dieses Mal Johanna Göhlich mit der Startnummer #411. Annika Erpeka und Sarah Strebel landeten wie zuletzt auch auf dem Podium.

In der MSR-MX2 by WeberWerke.de sah indessen erneut Daniel Wewers das schwarz-weiß-karierte Tuch als Erster. Punktgleich mit Tim Zeyen schnappte sich die #399 am Ende dank eines besseren zweiten Laufes den Gesamtsieg, Lasse Lohmann wurde Dritter.

Nicht zu vergessen standen auch wieder die 50-65 ccm by Backyard Design mit am Gate. Ohne größere Überraschungen ging der Sieg hier wieder einmal an Alexander Galimski vor Oskar Gajewski und Max Leckebusch.

MSR-Meisterschaft 2026 - Schrecksbach - Rennbericht
Am Sonntag sahen die Bedingungen etwas anders aus

Ganz im Gegenteil zum Samstag kam der zweite Renntag am Sonntag daher. Dauerhafter Regen, Schlamm und dementsprechend schwierige Bedingungen warteten auf die Aktiven. Trotzdem konnten alle Rennläufe nach Plan ausgefahren werden und selbst die 50-ccm-Minis durften ihre Runden drehen. Dort siegte am Ende Eugen Trylinskyi mit Til Leckebusch und Andy Schwarz auf den Verfolgerpositionen.

In den Klassen MSR Junior 85 by Oneal Europe und der MX2 Jugend gab es währenddessen kaum Veränderungen in der Top-Gruppe im Vergleich zu Bad Salzungen. Oleksander Kyienko und Nils Fauser waren jeweils erneut die Sieger im Regen von Schrecksbach.

MSR-Meisterschaft 2026 - Schrecksbach - Rennbericht
Trotz des Regens kamen alle Klassen zum Zug

Zu guter Letzt ging es in der Königsklasse, MSR Masters by Stark Future, noch mal so richtig zur Sache. An der Spitze lieferten sich Phil Niklas Löb und Kevin Winkle einen engen Fight, der die Zuschauer für das Warten im Regen definitiv belohnte. Kevin Winkle holte mit dem zweiten entscheidenden Lauf nicht nur den Tagessieg in Schrecksbach, sondern konnte mit dieser Leistung auch bereits frühzeitig den Meistertitel 2026 klarmachen. Herzlichen Glückwunsch!

Mit dem Rennen in Schrecksbach in hoffentlich mittlerweile wieder trockenen Tüchern richtet sich der Fokus nun auf das große Finale in Kaltenholzhausen am ersten Oktoberwochenende. Der MSR bedankt sich bei allen fleißigen Helfern, ohne die diese Veranstaltung wie immer nicht möglich gewesen wäre! Ein besonderer Dank geht auch noch mal an Jörg Stolz, welcher mit der Veranstaltung in Schrecksbach seine 20-jährige Streckensprecher-Karriere genau an der Strecke beendet, wo damals alles angefangen hat. Danke für deine Arbeit!

Jens Pohl
Jens Pohl
Online-Redakteur
Fotocredits
  • Mario Höhn
Textcredits
  • Julian Kehr

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