Mit einem überzeugenden Auftritt beim am vergangenen Wochenende in Birmingham, Alabama, absolvierten zehnten Aufeinandertreffen der Monster Energy AMA Supercross Championship 2026 hat Honda-Werkspilot Hunter Lawrence seine aktuell starke Form eindrucksvoll bestätigt.

Der 26-jährige Australier sicherte sich im Protective Stadium seinen zweiten Tagessieg in Folge und den dritten insgesamt in der laufenden Saison. Damit baute er seine Spitzenposition in der 450SX-Gesamtwertung weiter aus.
Frühe Führung und kontrolliertes Rennen
Nachdem Hunter Lawrence im Zeittraining der „Big Boys“ die zweitbeste Rundenzeit in den Dirt gebrannt hatte, sicherte sich der Mann mit der Startnummer #96 im ersten Vorlauf mit Platz zwei hinter Titelverteidiger Cooper Webb (Yamaha) eine vielversprechende Ausgangsposition für das Hauptrennen über zwanzig Minuten plus eine Runde.

In diesem gut aus dem Startgatter und die erste Kurve gekommen, musste Lawrence den Holeshot zwar dem Spanier Jorge Prado (KTM) überlassen, übernahm aber noch in der Anfangsphase die Führung. In den ersten Runden konnte er sich entscheidend absetzen und ein Polster von mehreren Sekunden zum restlichen Fahrerfeld aufbauen.
Während sich die unter anderem aus dem Thüringer Ken Roczen (Suzuki) und Eli Tomac (KTM) bestehende Verfolgergruppe hinter ihm zeitweise intensive Positionskämpfe lieferte, kontrollierte Lawrence das Rennen an der Spitze souverän. Auch im weiteren Verlauf blieb er fehlerfrei und behauptete seine Führung trotz zwischenzeitlich dichter Überrundungssituationen.

Souveräner Sieg und Ausbau der Gesamtführung
Am Ende brachte Hunter Lawrence seinen Vorsprung kontrolliert ins Ziel und feierte seinen dritten Sieg aus den letzten vier Rennen. Mit diesem Erfolg baute er seinen Vorsprung in der Meisterschaft auf nun neun Punkte weiter und unterstrich seine Ambitionen im Titelkampf der 450SX-Klasse.
Fokus bleibt auf dem nächsten Rennen

Trotz seiner aktuell starken Serie bleibt Lawrence bodenständig und richtet den Blick bewusst auf die kommenden Aufgaben: „Es fühlt sich gut an, zum dritten Mal in vier Rennen zu gewinnen. Ich konzentriere mich einfach auf jedes Rennen einzeln. Es ist leicht, an das Endergebnis, den Titel, zu denken, aber ich versuche, im Moment fokussiert zu bleiben. Alles ist möglich, wie wir heute Abend gesehen haben, deshalb bin ich einfach nur glücklich, hier oben zu stehen.“
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