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FIM Motocross-Weltmeisterschaft - MSC Teutschenthal e.V.

Zukunft des MXGP of Germany gesichert: Teutschenthal bleibt bis 2038 im WM-Kalender

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Lesedauer: 2 min

Der MXGP of Germany bleibt langfristig im „Talkessel“: Infront Moto Racing und der MSC Teutschenthal e.V. haben beim am letzten Maiwochenende absolvierten Liqui Moly MXGP of Germany eine Vertragsverlängerung unterzeichnet, die den Verbleib des deutschen WM-Laufs im Kalender der FIM-Motocross-Weltmeisterschaft bis einschließlich 2038 sichert. Die neue Vereinbarung umfasst den Zeitraum von 2028 bis 2038.

Die Bekanntgabe erfolgte im Rahmen eines besonderen Wochenendes für den Traditionsverein: Der MSC Teutschenthal feiert 2026 sein 60-jähriges Bestehen und richtete gleichzeitig seinen 30. Motocross-WM-Lauf aus. 

Langfristiges Bekenntnis zum Traditionsstandort

An der Pressekonferenz nahmen David Luongo (CEO und Präsident von Infront Moto Racing), FIM-Kommissionsdirektor Antonio Alia sowie Andreas Kosbahn und Jens-Uwe Jahnke vom MSC Teutschenthal teil.

David Luongo betonte die besondere Bedeutung des Standorts für die Weltmeisterschaft: „Es ist eine großartige Nachricht, dass wir diese Zusammenarbeit heute mit einer Verlängerung unserer Vereinbarung fortsetzen und stärken können. Dabei handelt es sich um eine umfangreichen Verlängerung für die nächsten zehn Jahre, von 2028 bis 2038. Das zeigt, dass eine historische Strecke in Europa, die investiert und hervorragende Arbeit leistet, im globalen Kalender bleiben kann.“

Zudem hob Luongo die Rolle der deutschen Fans und regionalen Unterstützung hervor: „Die deutschen Fans sind immer zur Stelle, und es gibt in Deutschland eine echte Motocross-Community. Ich möchte den lokalen Behörden, der Region und der Stadt danken, die in Zusammenarbeit mit den Veranstaltern daran gearbeitet haben, die Anlage zu verbessern und allen Beteiligten stets das bestmögliche Erlebnis zu bieten.“

Investitionen und Zukunftspläne für den Talkessel

Die Vertragsverlängerung schafft für den MSC Teutschenthal langfristige Planungssicherheit. In den vergangenen Monaten wurden bereits Arbeiten an der Strecke umgesetzt, weitere Maßnahmen sollen folgen.

Antonio Alia sieht darin einen wichtigen Schritt für die Zukunft des Standorts: „Die in den vergangenen Monaten durchgeführten Arbeiten werden dazu beitragen, dass die Streckenbedingungen für die kommenden Rennen besser sind. Das Programm für die nächsten Jahre sieht vor, die Strecke weiter instand zu halten, damit Teutschenthal eine herausragende Rennstrecke und Veranstaltungsstätte bleibt.“

Besonders hob Alia die Bedeutung der ehrenamtlichen Strukturen hervor: „Die Menschen, die im Motoclub mitarbeiten, haben Motocross im Blut.  Er ist eine Säule des Motocross.“

Auch MSC-Geschäftsführer Andreas Kosbahn blickt nach vorne: „Die Vertragsverlängerung gibt uns die strukturelle Sicherheit, die Talkessel-Strecke weiterzuentwickeln. Wir haben große Pläne, um die Einrichtungen für Fahrer, Fans, die Presse und alle Beteiligten zu verbessern.“ 

Kosbahn unterstrich zudem die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit hinter der Veranstaltung: „Eine Vereinbarung wie diese ist in der heutigen Welt des Spitzensports alles andere als selbstverständlich. Sie ist die verdiente Belohnung für die unermüdliche harte Arbeit unzähliger ehrenamtlicher Helfer in diesem Verein.“ Sein Fazit fällt deutlich aus: „Der ‚Talkessel‘ wird weiter brodeln, die Zukunft des deutschen Motocross ist bis 2038 und darüber hinaus gesichert.“

Jens Pohl
Jens Pohl
Online-Redakteur
Fotocredits
  • Infront Moto Racing
Textcredits
  • Jens Pohl

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2 Kommentare auf “Zukunft des MXGP of Germany gesichert: Teutschenthal bleibt bis 2038 im WM-Kalender

  1. Das ist eine wunderbare Geschichte speziell für Teutschenthal, mein Geburtsort 1962, und für die gesamte Region im Besonderen. Als Kind habe ich keine Veranstaltung verpasst. Heinz Hoppe auf der Strecke zu sehen war das Größte für uns Knirpse. Und dann kam noch dazu das mein Vater, er arbeitete im Kaliwerk als Vermessungsingenieur, 1966 die Ursprüngliche Strecke mit vermessen hat. Das verbindet mich immer noch mit Teutschenthal obwohl ich 1976 weggezogen bin.

  2. Es war wieder ein wunderbarer spannender Sonntag. Das Wetter ging noch,was vom Staub her gut war. Die Eintrittskarte ist fast im dreistelligen Bereich, egal. Aber am armseligsten und erbärmlichsten finde ich, das es keine Programmhefte mehr gibt.