Austin Forkner (Triumph) war beim am vergangenen Wochenende in San Diego, Kalifornien, ausgetragenen zweiten Aufeinandertreffen der diesjährigen AMA-Supercross-Serie nicht der einzige Fahrer, der für eine vorübergehende Unterbrechung des zweiten Zeittrainings der Klasse 450SX sorgte. Auch ein heftiger Sturz von Beta-Werkspilot Mitchell Oldenburg in derselben Session führte zu einer Rotphase.
Mitchell Oldenburg, der nach seinem Sturz zeitweise bewusstlos war, wurde nach dem Unfall von der Medical Crew aus dem Stadion gebracht und in ein Krankenhaus eingeliefert.

Bereits wenig später gab das Team Liqui Moly Beta Factory Racing jedoch bekannt, dass sich der aus Alvord, Texas, stammende 31-Jährige in einem stabilen Zustand befinde und dort auf eine mögliche Gehirnerschütterung sowie auf eine mögliche Armverletzung untersucht werde. Weitere Informationen zur Art und Schwere der Verletzungen liegen derzeit jedoch noch nicht vor.
Ein längerer Ausfall Oldenburgs käme für Liqui Moly Beta Factory Racing zu einem äußerst ungünstigen Zeitpunkt. Bereits eine Woche zuvor hatte sich sein Teamkollege Benny Bloss am Pressetag von Anaheim 1 bei einem Sturz das linke Handgelenk gebrochen. Die italienische Motorradschmiede stünde somit am kommenden Wochenende bei Anaheim 2 ohne Fahrer da.
