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Lux Turner: Underdog an der Spitze

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Lesedauer: 2 min

Lux Turner setzt in Glendale ein starkes Zeichen: Mit Holeshot, Führungsrunden und einer starken Aufholjagd im Main Event bestätigt der Yamaha-Pilot seinen klaren Aufwärtstrend nach Verletzungspause.

Beim Glendale Supercross erlebte Lux Turner eines seiner bislang überzeugendsten Supercross-Wochenenden. Der Fahrer des Toyota Redlands BarX Yamaha Teams erwischte im ersten 250SX-Heat einen perfekten Start, holte sich den Holeshot und übernahm früh die Führung. Turner kontrollierte das Rennen in der Anfangsphase, führte die ersten sechs Runden an und sammelte damit erstmals Führungsrunden in der Monster Energy AMA Supercross. Nach acht Umläufen überquerte er die Ziellinie als Dritter – ein wichtiges Erfolgserlebnis und ein klarer Schritt nach vorne.

Im Main Event verlief der Start deutlich schwieriger. Turner kam nur als 17. aus der ersten Kurve und fiel in der Anfangsphase sogar bis ans Ende der Top 20 zurück. Davon ließ sich der 20-Jährige jedoch nicht beirren: Er fand schnell seinen Rhythmus, blieb konstant und arbeitete sich Position um Position nach vorne. Am Ende stand ein elfter Platz zu Buche – ein Ergebnis, das angesichts der Umstände besonders hoch einzuschätzen ist. Turner hatte sich während der australischen Boost Mobile AusX Supercross Championship bei einem Sturz das rechte Handgelenk gebrochen und zusätzlich das linke verstaucht. Zeitweise war unklar, ob er zu Beginn der Saison 2026 überhaupt an den Start gehen würde. Mit nur wenigen Trainingstagen auf dem Motorrad vor Anaheim 1 kämpft er sich nun sichtbar zurück zu alter Stärke.

Lux Turner

Entsprechend positiv fiel Turners Fazit aus:
„Es fühlte sich definitiv gut an, den Holeshot zu holen und im Heat ein paar Runden zu führen. Es ist lustig – an der Spitze fühlte es sich sehr ruhig an und das hat mir richtig gefallen. Ich habe das Gefühl, dass ich genau dort hingehöre, also werde ich weiter daran arbeiten, mich in gute Ausgangspositionen zu bringen. Für das Main Event wollte ich unbedingt wieder einen guten Start, wurde dann aber fast bis ans Ende des Feldes zurückgeschoben und habe mich bis auf Platz elf nach vorne gekämpft. Ich war mit meiner Aufholjagd über das gesamte Rennen hinweg zufrieden. Ich werde stärker und habe das Gefühl, dass wir an diesem Wochenende enorme Fortschritte gemacht haben, auf denen wir jede Woche weiter aufbauen können.“

Nach Glendale bleibt vor allem eines festzuhalten: Lux Turner ist nach seiner Verletzung nicht nur zurück im Feld, sondern zeigt auch das Potenzial, im 250SX-Feld vorne mitzumischen. Die Führungsrunden im Heat und der kämpferische Auftritt im Main Event könnten sich als wichtiger Meilenstein auf seinem weiteren Weg durch die Saison erweisen.

Kai Schulte-Lippern
Kai Schulte-Lippern
Fotocredits
  • Align Media
Textcredits
  • Kai Schulte-Lippern

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