Nach seinem Sturz in Seattle braucht Jorge Prado mehr Zeit. Auch in Daytona fehlt der KTM-Pilot.
Jorge Prado wird auch beim achten Lauf der Monster Energy AMA Supercross Meisterschaft nicht an den Start gehen. Nach seinem heftigen Sturz in Seattle ist seine rechte Schulter noch nicht bereit für ein Renn-Comeback – Daytona kommt zu früh.
In Seattle hatte das Wochenende stark begonnen. Prado setzte in der 450SX-Qualifikation die Bestzeit und zeigte klar, dass mit ihm zu rechnen ist. Doch im zweiten Zeittraining stürzte er schwer. Zwar stellte er sich später noch zum Heat-Race ans Gatter, verließ die Strecke jedoch direkt nach dem Start. Schnell war klar: Unter diesen Umständen ist ein sicheres Rennen nicht möglich.
Schon Arlington musste der Red-Bull-KTM-Werksfahrer auslassen. Das Team erklärte dazu:
„Jorge Prado wird an diesem Samstag in Arlington nicht starten und sich weiter von seinem Sturz am vergangenen Wochenende erholen. Es wurden keine schwerwiegenden Verletzungen festgestellt, aber die starke Schwellung und Reizung im rechten Schultergelenk benötigen mehr Zeit zur Heilung.“

Kurzzeitig bestand Hoffnung auf einen Start beim traditionsreichen Rennen auf dem Daytona International Speedway. Doch auch diese Option ist nun vom Tisch. KTM teilte mit:
„Jorge Prado wurde leider für das Daytona Supercross an diesem Wochenende aus dem Starterfeld gestrichen. Der Red Bull KTM Factory Racing Fahrer wird nach seinem Sturz in Seattle eine weitere Runde pausieren. Bis bald zurück auf der Rennstrecke, Jorge! 💪“
Besonders bitter: Das schnelle, sandige Layout in Daytona kommt dem Motocross-Stil sehr nahe – eigentlich Bedingungen, die Prado liegen.
Nach fünf Main-Event-Starts stehen für den Spanier die Ergebnisse 3-13-7-7-5. Mit 73 Punkten liegt er aktuell auf Rang elf der 450SX-Gesamtwertung. Ein genaues Comeback-Datum gibt es noch nicht. Priorität hat jetzt eine vollständige Genesung.
