Loading Cross Magazin Logo
Handy drehen
Jetzt Abonnieren
12 Ausgaben für nur 70€
+Prämie aussuchen
Kategorien
Präsentiert von
US-Fahrerlager - Aaron Plessinger

Nach fünf gemeinsamen Jahren: Red Bull KTM verabschiedet Aaron Plessinger

Artikel lesen
Lesedauer: 3 min

Nach fünf gemeinsamen Saisons ist Schluss: Aaron Plessinger und Red Bull KTM Factory Racing gehen ab sofort getrennte Wege. Der 30-jährige US-Amerikaner aus Hamilton, Ohio, beendete am vergangenen Wochenende beim SMX-Finale in Ridgedale, Missouri, seine letzte Saison in Orange.

US-Fahrerlager - Aaron Plessinger
Aaron Plessinger ist ein Publikumsliebling

Seit seinem Wechsel zu KTM vor der Saison 2022 entwickelte sich Aaron Plessinger zu einer festen Größe im Werksteam – sportlich ebenso wie abseits der Strecke. 24 Podiumsplätze stehen in dieser Zeit zu Buche, davon elf im AMA Supercross und dreizehn im Pro Motocross. Hinzu kommen zwei 450SX-Siege.

24 Podiumsplätze in fünf Jahren

Schon in seiner ersten KTM-Saison setzte Plessinger ein Ausrufezeichen und wurde in Oakland Zweiter. 2023 folgten zwei weitere Supercross-Podien sowie drei Podiumsplätze in der 450MX. Am Ende stand Rang drei in der Meisterschaft. Beim Motocross of Nations in Ernée vertrat er zudem die USA in der MXGP-Klasse.

Seinen bislang größten Supercross-Moment mit KTM erlebte Plessinger 2024: In San Diego feierte er seinen ersten 450SX-Main-Event-Sieg und übernahm damit erstmals die rote Startnummer. Nach einem weiteren Top-3-Ergebnis in Anaheim 2 blieb die Nummer 7 auch in der folgenden Runde an seiner KTM. Eine Verletzung stoppte seine Supercross-Saison anschließend vorzeitig.

US-Fahrerlager - Aaron Plessinger
Aaron Plessinger war für Red Bull KTM Factory Racing sowohl im Moto- als auch im Supercross am Start

Outdoor meldete sich Plessinger umso stärker zurück. Sechs Podiumsplätze brachten ihm erneut Rang drei in der 450MX-Gesamtwertung ein. In der anschließenden SMX-Weltmeisterschaft wurde er Vierter, ehe er Team USA beim MXoN in Matterley Basin zum zweiten Platz verhalf.

Auch 2025 legte „The Cowboy“ nach. Podiumsplätze in Daytona, Birmingham und Seattle sowie sein zweiter 450SX-Sieg in Foxborough gehörten zu den Höhepunkten. 2026 folgte schließlich seine letzte Saison im KTM-Werksteam, die allerdings von mehreren verletzungsbedingten Rückschlägen geprägt war.

„Eine der besten Zeiten meines Lebens“

Zum Abschied findet Plessinger entsprechend persönliche Worte: „Das waren einige der besten fünf Jahre meines Lebens und insbesondere meiner Karriere – ich hatte eine großartige Zeit bei Red Bull KTM Factory Racing und werde alle sehr vermissen. Rückblickend waren unsere gemeinsamen Ergebnisse über einen langen Zeitraum hinweg durchweg solide, worauf wir als Team stolz sein können. Und auch die KTM-Fans – ihre Unterstützung hat mir unglaublich viel bedeutet, und ich bin froh, dass wir für sie eine gute Saison hinlegen konnten. Vor allem bin ich dankbar für diese Jahre, die wir gemeinsam verbringen durften. Wir sehen uns bei den Rennen!“

Auch Teammanager Ian Harrison verabschiedet den Publikumsliebling mit deutlichen Worten: „Die Zusammenarbeit mit Aaron in den letzten fünf Jahren war ein Privileg. Er brachte eine einzigartige Persönlichkeit mit, gab den Menschen in seiner Umgebung stets das Gefühl, Teil seines engsten Kreises zu sein, und sein Cowboy-Stil machte ihn bei den Fans und unserem Team zum Liebling.“

US-Fahrerlager - Aaron Plessinger
„The Cowboy“ bestritt bem SMX-Finale in Ridgedale, Missouri, sein letztes Rennen für das KTM-Werksteam

Harrison weiter: „Von Rennsiegen und Podiumsplätzen bis hin zu einigen herausfordernden Momenten auf diesem Weg hat Aaron Red Bull KTM Factory Racing stets mit Leidenschaft, Professionalität und Entschlossenheit vertreten. Wir möchten ihm für alles danken, was er für das Red Bull KTM-Team geleistet hat, und wünschen ihm und seiner Familie für die Zukunft alles Gute. Du gehörst zur Familie, Mr. Plessinger – wir sehen uns bei den Rennen.“

Nach fünf Jahren, zwei 450SX-Siegen und 24 Podiumsplätzen ist damit ein erfolgreiches Kapitel beendet. Was die Zukunft für „The Cowboy“ bereithält, bleibt zunächst offen.

Jens Pohl
Jens Pohl
Online-Redakteur
Fotocredits
  • Align Media
Textcredits
  • Jens Pohl

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert