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CROSS FINALS 2020 - Die Entscheidung steht

Bittere Entscheidung

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Lesedauer: 2 min

Das war vermutlich die bitterste und traurigste Entscheidung, welche wir in zehn Jahren CROSS Magazin und nach acht wundervollen CROSS FINALS treffen mussten: Absage! Die Ausrichtung der FINALS 2020 in Culitzsch ist nach der aktuellen Verlautbarung der Bundesregierung, das Verbot von Großveranstaltungen bis in den Oktober zu verlängern, schlicht nicht mehr realisierbar. Lange haben wir uns gesträubt und nach jedem noch so kleinen Strohhalm gegriffen, denn bis zuletzt lag das festgelegte Datum am ersten September-Wochenende knapp hinter der bisherigen „K.o-Linie“ 31. August.

Die FINALS haben sich über viele Jahre einen besonderen Stellenwert in Motocross-Deutschland erworben und die Idee, an einem Wochenende Vertreter sämtlicher Regio-Serien an einem Ort zusammen zu bringen und vor großer Kulisse und unter tollen Rahmenbedingungen sich einmal wie die „Großen“ unseres Sports zu fühlen, ist nach wie vor einzigartig. Ganz abgesehen von der immer jungen Frage, welche Serie denn die „schnellste“ in Regio-Deutschland ist – der ursprünglichen Grundidee. Aber die FINALS zeichnen sich neben dem Racing ebenso durch das besondere Flair mit Sidekick-Events, zahlreich mitreisenden Supportern, tollen Angeboten von Handel und Herstellern und natürlich den legendären Partys aus.

Über jedem dieser vorgenannten Aspekte hingen bereits seit Wochen mehr oder weniger große Fragezeichen. Was also tun? Vorzeitig aufgeben? Keine Option. Zur Not Racing ohne Zuschauer? Undenkbar. Aufgeweichte Qualifikationsmodi? Verwässern den Grundgedanken dieser Veranstaltung. Am Ende blieb nun trotz aller Motivation, zu retten, was vielleicht noch zu retten ist, nur die bittere Entscheidung für eine Absage, denn: Wo FINALS drauf steht, sollten auch FINALS drinstecken, und daher würde eine wie auch immer geartete XXS-Version dieser Veranstaltung einfach nicht gerecht werden!

Danken möchten wir an dieser Stelle dem MC Culitzsch, der vorbildlich an den bisherigen Planungen mitgewirkt hat, nun aber diese Entscheidung ebenfalls für unausweichlich hält. Club- und Organisationschef Andreas Neubauer dazu: „Diese Absage tut natürlich weh, denn wir hatten so viele Ideen und waren top-motiviert, ein würdiger Gastgeber zu sein. Aber am Ende mussten auch wir einsehen, dass eine eingedampfte Version einfach nicht das wäre, was wir alle uns vorstellen. Wir hoffen nun, dass sich 2021 die Situation wieder ganz anders darstellt und richten unsere ganze Motivation auf das kommende Jahr.“

Diesen Worten können wir uns nur anschließen und schauen bereits jetzt mit Freude auf die CROSS FINALS 2021.

Mathias Schräder
Mathias Schräder
Fotocredits
  • Steve Bauerschmidt
Textcredits
  • CROSS Magazin

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