Nach seinem schweren Sturz beim ADAC MX Masters in Tensfeld hat Maximilian Nagl ein vorsichtig positives Update zu seinem Gesundheitszustand veröffentlicht.
Der Fahrer des Teams Dörr Motorsport Triumph Racing im am Samstagnachmittag absolvierten ersten Wertungslauf der Premiumklasse MX Masters in Führung liegend in der achten Runde mit einem gestürzten Fahrer kollidiert und dabei heftig zu Boden gegangen. Der 38-jährige Oberbayer konnte das Rennen danach nicht fortsetzen und musste sich in ärztliche Erstbehandlung in ein örtliches Krankenhaus begeben. Von dort reiste Maximilian Nagl noch am Sonntag in seine belgische Wahlheimat, wo er sich nach dem Rennwochenende einer weiteren Untersuchung bei Dr. Claes in Herentals unterzog.
Leichter Riss am vierten Brustwirbel
Die Diagnose fiel dabei deutlich günstiger aus als zunächst befürchtet. Nach Angaben von Maximilian Nagl wurde lediglich ein leichter Riss am vierten Brustwirbel (T4) festgestellt. Weitere schwerwiegende Verletzungen konnten ausgeschlossen werden.
„Heute hatte ich eine zweite Untersuchung bei Dr. Claes in Herentals, und glücklicherweise sieht es so aus, als hätte nur mein vierter Brustwirbel (T4) einen leichten Riss. Alles andere scheint in Ordnung zu sein. Natürlich habe ich Prellungen und mir tut vieles am Körper weh, aber jetzt bleibt genug Zeit für eine vollständige Genesung“, erklärte Nagl am Montag auf Instagram.
Meisterschaft vorerst zweitrangig
Trotz der vergleichsweise positiven Diagnose fällt es dem Routinier schwer, die Folgen des Unfalls zu akzeptieren. Nagl hatte die Saison bislang dominiert und das Red Plate des Meisterschaftsführenden seit dem ersten Rennen des Jahres verteidigt.
„Ich möchte im Moment nicht über die Meisterschaftswertung nachdenken. Ich habe viel Mühe, Training und Energie investiert, und dank meiner bisherigen Fahrleistungen, meinem Motorrad und dem Team um mich herum konnte ich die rote Startnummer vom ersten Rennen an halten. Es ist schwer, die Veränderung zu akzeptieren, vor allem, weil ich keinen Einfluss auf die Situation hatte, die aus einer Reihe unglücklicher Ereignisse bestand“, so Nagl.
Zum Abschluss bedankte sich der Triumph-Pilot bei seinem Team, seinen Sponsoren, seiner Familie sowie den zahlreichen Fans für die große Unterstützung nach dem Unfall. Gleichzeitig richtete er den Blick bereits nach vorne und schloss seine Nachricht mit den Worten: „Wir sehen uns in Gaildorf!“
