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Coenen Rückkehr in die USA?

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Lesedauer: 3 min

Sacha bleibt für den MX2-Titel in Europa, während Lucas noch auf einen Start beim Ironman National hofft.

Eigentlich war der US-Abstecher der Coenen-Brüder auf drei Rennen ausgelegt. Thunder Valley, Southwick und Ironman standen für Sacha und Lucas auf dem Plan. Doch nach den turbulenten vergangenen Wochen ist von diesem ursprünglichen Plan nicht mehr viel übrig.

Sacha sorgte in Southwick zunächst für ein echtes Ausrufezeichen. Der Belgier dominierte beide Motos und sicherte sich mit einem 1-1 souverän den Gesamtsieg. Doch auf dem Weg zum perfekten Wochenende kam der heftige Rückschlag: Im zweiten Moto stürzte Sacha und brach sich das Schlüsselbein.

Trotz der Verletzung rappelte sich der KTM-Pilot wieder auf, fuhr das Rennen zu Ende und gewann eindrucksvoll. Nur wenige Tage später und kurz nach seiner Operation stand Sacha bereits wieder am Start. Mittlerweile hat sich seine Priorität allerdings verschoben.

Durch seinen Sieg beim vergangenen MX2-WM-Lauf in Schweden und einen schweren Sturz von WM-Leader Guillem Farres ist der Titelkampf wieder völlig offen. Sacha liegt mit 724 Punkten nur 25 Zähler hinter Farres – und genau deshalb bleibt er in Europa und verzichtet auf das Ironman National.

Davey Coombs bestätigte die Planänderung in seiner aktuellen Ausgabe von Racerhead: „Sacha, der mit einem überragenden Laufsieg in Thunder Valley und anschließend mit einem dominanten 1-1 in Southwick alle überrascht hat, wird nächstes Wochenende nicht zurückkommen.“

Der Grund dafür liegt auf der Hand: „Nach seinem Sieg am vergangenen Wochenende in Schweden ist er plötzlich wieder mitten im Rennen um die MX2-Weltmeisterschaft, während Spitzenreiter Guillem Farres am Samstag schwer gestürzt ist und am Sonntag zu kämpfen hatte.“

Bei Lucas ist die Tür nach Indiana dagegen noch nicht geschlossen. Der 450er-Pilot zeigte in Thunder Valley mit einem 2-2, dass er auch auf amerikanischem Boden ganz vorne mitfahren kann. In Southwick war der Tag für ihn allerdings bereits nach einem Crash in der zweiten Moto gelaufen.

Seitdem kämpft Lucas mit Rückenproblemen. Trotzdem scheint der Belgier sein US-Abenteuer noch nicht abschreiben zu wollen. Laut Coombs habe Lucas gegenüber einem Freund aus dem Red Bull KTM-Umfeld von „unfinished business“ gesprochen – er habe also noch eine Rechnung offen.

Coombs erklärt: „Was Lucas betrifft, kämpft er weiterhin mit seinem Rückenproblem. Aber laut einem Freund bei Red Bull KTM hat er das Gefühl, dass er hier noch ‚unerledigte Geschäfte‘ hat. Er fuhr in Thunder Valley 2-2, schied aber in Southwick aus.“

Damit bleibt ein Start beim Ironman National zumindest möglich. „Wenn er das Gefühl hat, dass er fahren kann, hofft Lucas weiterhin, bei Ironman dabei zu sein“, so Coombs.

Ob Lucas tatsächlich am Wochenende in Indiana am Startgatter steht, hängt damit vor allem von seinem körperlichen Zustand ab. Sollte sein Rücken mitspielen, könnte der KTM-Pilot seinen US-Abstecher doch noch mit einem weiteren Rennen abschließen.

Für Sacha geht es derweil in Europa um deutlich mehr als einen weiteren National-Sieg. Mit 724 Punkten liegt er in der MX2-WM auf Rang zwei und hat den Titel plötzlich wieder in Reichweite. Farres führt mit 749 Punkten, Camden McLellan folgt mit 712 Zählern auf Rang drei.

SEO-Metabeschreibung:
Sacha Coenen verzichtet auf Ironman und kämpft um den MX2-Titel. Lucas hofft trotz Rückenproblemen auf einen weiteren US-Start.

Kai Schulte-Lippern
Kai Schulte-Lippern
Fotocredits
  • Juan Pablo Acevedo
Textcredits
  • Kai Schulte-Lippern

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