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US-Fahrerlager - Jeremy Martin

Jeremy Martin wechselt 2023 zu Privatteam

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Lesedauer: 2 min

Die Zukunft von Jeremy Martin als Werksfahrer im Team Monster Energy Yamaha Star Racing über 2022 hinaus galt zuletzt als mehr als ungewiss.

Grund dafür war eine Anfang März zugezogene Verletzung an der linken Schulter und die dadurch notwendig gewordene Operation, weshalb der in Millville, Minnesota, beheimatete Mann mit der Startnummer #6, der heute übrigens seinen 29. Geburtstag feiert, mehr als die Hälfte der am vergangenen Wochenende zu Ende gegangenen Monster Energy AMA Supercross Championship 2022 verpasst hatte. Und aktuell ist es auch ziemlich unwahrscheinlich, dass er überhaupt ein Rennen der in weniger als drei Wochen startenden Lucas Oil AMA Pro Motocross Championship 2022 bestreiten wird. Von daher ist eher kaum verwunderlich, dass sich Martin frühzeitig nach Alternativen für nächstes Jahr umgesehen und sich nach Abwägung aller zur Verfügung stehender Optionen für ein Angebot entschieden hat.

US-Fahrerlager - Jeremy Martin
Jeremy Martin

Wie er nun bereits gestern bekanntgab, heuert Jeremy Martin für 2023 beim Team Muc-Off ClubMX FXR Yamaha und damit bei einer aufstrebenden Privatmannschaft an, die zuletzt mit einer Vielzahl von Fahrern um Podiumsplätze kämpfte. ClubMX ist das Team, für das zumindest bis zum Ende der SX-Saison 2022 auch der Schneeberger Dominique Thury am Start war und bei welchem derzeitig auch „JMarts“ älterer Bruder Alex Martin unter Vertrag steht. Ob einer der beiden Fahrer im nächsten Jahr Teamkollegen von Jeremy Martin wird, steht aktuell zumindest offiziell noch nicht fest. Jedoch wurde bereits bestätigt, das er sowohl in der Halle als auch im Freien in der 250ccm-Kategorie für ClubMX starten wird

„Wie man sich vorstellen kann, war es bei all den Angeboten, die auf dem Tisch lagen, eine schwierige Entscheidung für mich“, sagte Jeremy Martin nach der Vertragsunterzeichnung. „Ich bin aber mit dem ClubMX-Programm vertraut, und es ist nicht ohne Grund in einem guten Tempo gewachsen. Die Bikes sind top und ich fühle mich bei Brandon Haas und der Crew sehr wohl. Der wichtigste Faktor für mich ist die ClubMX-Anlage selbst. Was die meisten Leute nicht sehen oder wissen, sind die zehn zur Verfügung stehenden Trainingsstrecken, das Trainingsprogramm und das Fitnessprogramm. Es ist einfach alles erstklassig.“

„Einen mehrfachen nationalen Champion wie Jeremy Martin, in unser Team zu holen, hebt uns auf ein neues Level. Ich kenne ihn schon sehr lange und habe großen Respekt vor seiner Einstellung und Arbeitsmoral. Er passt perfekt zu unserem Rennstil und wird alle Aspekte unseres Programms verbessern. Er ist ein Arbeitstier. Jeremy zieht einfach den Kopf ein und macht die Arbeit, ohne aufzufallen. Dafür braucht er kein Rampenlicht, er will einfach nur gewinnen“, zeigte sich Teameigentümer Brandon Haas begeistert über seinen Neuzugang.

Jens Pohl
Jens Pohl
Online-Redakteur
Fotocredits
  • Jeff Kardas
  • Yamaha Motor USA
Textcredits
  • Jens Pohl

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