Der Honda-Werksfahrer Jo Shimoda wird die laufende AMA Supercross Championship nicht fortsetzen können.
Nach einem Sturz bei dem am vergangenen Wochenende in St. Louis, Missouri, als 250SX-Ost/West-Showdown absolvierten zwölften Lauf der Monster Energy Supercross-Meisterschaft 2026 wurde nun eine Fraktur diagnostiziert.
Diagnose nach weiteren Untersuchungen
Während erste Untersuchungen direkt an der Strecke noch keinen Bruch erkennen ließen, brachten weiterführende bildgebende Verfahren am Dienstag in Clermont, Florida, Klarheit: Jo Shimoda hat sich eine kleine, nicht verschobene Fraktur des linken Wadenbeins zugezogen.

Eine Operation ist nicht erforderlich. Allerdings muss der 250SX-Ostküstenpilot für zwei bis drei Wochen einen orthopädischen Stiefel tragen.
Fokus auf die Outdoor-Saison
Aufgrund der Verletzung wird Shimoda die verbleibenden Läufe der Supercross-Saison verpassen. Sein Fokus liegt nun vollständig auf der AMA Pro Motocross Championship, deren Auftakt am 30. Mai auf dem Fox Raceway von Pala, Kalifornien, stattfindet.
Aktuell wird erwartet, dass der Honda-Pilot rechtzeitig wieder einsatzbereit ist und dort gemeinsam mit dem kompletten Line-up von Honda HRC Progressive an den Start gehen kann. Shimoda zählt weiterhin zu den Top-Anwärtern auf den Titel in der 250er-Klasse.
Team zeigt sich optimistisch
Auch teamintern herrscht Zuversicht hinsichtlich Shimodas Genesung. Brandon Wilson, Manager of Racing & Experiential bei American Honda, erklärte: „Jo ist ein zäher Kämpfer, und wir sind zuversichtlich, dass er sich vollständig erholen wird. Wir gehen fest davon aus, dass er ein Anwärter auf den 250 AMA Pro Motocross-Titel sein wird und hart um die Verteidigung seiner SuperMotocross-Meisterschaft kämpfen wird. Unser Team wird ihm während seiner Reha jede Unterstützung zukommen lassen, die er benötigt, um sicherzustellen, dass er bereit ist, auf höchstem Niveau anzutreten.“
Shimoda äußert sich selbst
In seinem offiziellen Statement erklärte der aus Suzuka, Japan, stammende 22-Jährige: „Tut mir leid für die Unannehmlichkeiten. Ich hatte gestern eine Untersuchung meines Knöchels und werde leider den Rest der Supercross-Serie verpassen. Die gute Nachricht ist aber, dass die Verletzung zum Glück nicht schwerwiegend ist. Mein Team und ich haben dennoch beschlossen, eine Pause einzulegen und die Zeit zur optimalen Vorbereitung auf die Outdoor-Saison zu nutzen. Vielen Dank für eure Unterstützung! Wir werden uns weiterhin verbessern.“
