Nach seinem schweren Sturz in Thunder Valley muss Chase Sexton die Saison 2026 abhaken. Ein Kreuzbandriss zwingt den Kawasaki-Piloten zur Operation.
Die Sorgen um Chase Sexton haben sich bestätigt: Der Kawasaki-Werksfahrer wird in dieser Saison nicht mehr an den Start gehen. Nachdem ihn ein heftiger Sturz beim Pressetag des Thunder Valley Nationals bereits am Rennwochenende außer Gefecht gesetzt hatte, steht nun die Diagnose fest: Kreuzbandriss.
Damit verpasst Sexton nicht nur das High Point National, sondern die komplette verbleibende AMA Pro Motocross Saison 2026. Eine Operation am Knie ist notwendig, bevor er sich auf die lange Reha konzentrieren kann.
Dabei hatte das Jahr für den US-Amerikaner ohnehin alles andere als nach Plan begonnen. In den ersten beiden Rennwochenenden sammelte er mit den Platzierungen 7-5 in Pala sowie 11-4 in Hangtown immerhin solide Ergebnisse und belegte die Gesamtränge sechs und sieben.
Am Freitagabend meldete sich Sexton selbst auf Instagram zu Wort und bestätigte das vorzeitige Saisonende:
„Meine Rennsaison 2026 ist leider zu Ende. Gestern Abend habe ich die Nachricht bekommen, dass ich mir bei meinem Sturz in der vergangenen Woche das Kreuzband gerissen habe und operiert werden muss.Nach all den Schwierigkeiten in diesem Jahr hat mich diese Nachricht besonders hart getroffen. Ehrlich gesagt tut es weh, das überhaupt aufzuschreiben. Trotzdem werde ich die Situation nutzen, um Dinge zu machen, für die ich im Sommer normalerweise keine Zeit habe, und die Zeit mit meinen Freunden und meiner Familie zu genießen. Was den Rennsport angeht, freue ich mich schon auf mein Comeback. Dieses Mal wird es persönlich. Als Fahrer habe ich noch einiges zu beweisen und werde jede Chance nutzen, stärker zurückzukommen. 2027 wird Spaß machen. Jetzt werde ich erst einmal das Leben genießen. Vielleicht sieht man mich bei dem einen oder anderen Rennen als Fan an der Strecke. Danke für eure Unterstützung.“
Für Sexton endet damit eine ohnehin schwierige Saison deutlich früher als erhofft. Sein Fokus liegt nun vollständig auf der Genesung – mit dem klaren Ziel, 2027 wieder an der Spitze mitzumischen.
