Justin Cooper erlebt in Hangtown einen heftigen Schreckmoment. Nach einem Sturz in der ersten Runde wird das Rennen sofort abgebrochen. Später gibt der Yamaha-Pilot vorsichtig Entwarnung.
Für Justin Cooper war der zweite Lauf beim Hangtown Motocross Classic fast vorbei, bevor er richtig begonnen hatte. In der ersten Runde des zweiten Laufs stürzte Mikkel Haarup direkt vor ihm. Cooper hatte keine Chance auszuweichen. Er kollidierte mit dem stürzenden Haarup und ging schwer zu Boden,
Schnell wurde klar: Das war kein gewöhnlicher Rennunfall. Cooper blieb nach dem Crash bewusstlos liegen. Die Rennleitung brach den Lauf sofort ab, damit die Alpinestars Medical Crew sofort eingreifen konnte.
Nach der Erstversorgung wurde Cooper in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Noch am Samstagabend gab es erste vorsichtige Entwarnung: Laut Streckenpersonal war er wieder ansprechbar und konnte alle Gliedmaßen bewegen. Zunächst hatte es Sorgen um Nacken und Rücken gegeben.
Am Sonntag meldete sich Cooper selbst über Instagram. Er erklärte sinngemäß, dass er eine Gehirnerschütterung erlitten habe und sein Körper ziemlich angeschlagen sei. Gleichzeitig sei er dankbar, dass bei den weiteren Checks nichts Schlimmeres festgestellt wurde. An den Tag und auch an den Start des Rennens könne er sich erinnern.
Eine Rückkehr will Cooper erst angehen, wenn er wirklich bereit dafür ist. Für die vielen Nachrichten bedankte er sich ebenfalls. Sportlich ist der Sturz ein Rückschlag: Nach Platz vier beim Auftakt in Fox Raceway wurde er in Hangtown mit den Ergebnissen 8-40 auf Gesamtrang 13 gewertet.
Nach zwei Runden liegt Cooper damit auf Rang acht der Meisterschaft. Wann er wieder am Start steht, ist offen. Für ihn und Monster Energy Yamaha Star Racing zählt jetzt vor allem die vollständige Erholung.
