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FIM Motocross of Nations History - Episode 11

MXoN 2010 – USA

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Lesedauer: 4 min
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Video: Infront Moto Racing

In dieser Woche führt uns die Zeitreise Reise durch die Geschichte des Motocross of Nations in das Jahr 2010. In jenem Jahr gastierte die MX-Mannschaftsweltmeisterschaft zum zweiten Mal seit der Jahrtausendwende in den USA. 

Der Schauplatz für den 63. Kampf um die Peter Chamberlain Trophy war der nahe von Denver im Bundesstatt Colorado gelegene „Thunder Valley MX Park“ in Lakewood. Dessen an den östlichen Ausläufern der Rocky Mountains in einer Höhe von rund 1.680 Meter über dem Meeresspiegel gelegene 1.740 Meter lange Naturrennstrecke weist die Besonderheit einer steil ansteigenden Startgeraden auf.

Einmal mehr stand das Team USA bei einem MXoN auf dem obersten Treppchen des Siegerpodiums

Auch 2010 war letztlich im Kampf um den Titel kein Kraut gegen das mit Ryan Dungey (MXGP), Trey Canard (MX2) und Andrew Short (Open) angetretene Team USA gewachsen. Die mit Heimvorteil fahrenden US-Boys holten sich den Wanderpokal des Mannschaftsweltmeisters zum sechsten Mal in Folge, wobei diesmal der erneute Triumph bis zum letzten Rennen ziemlich auf der Kippe stand.

Ausgerechnet die deutsche Mannschaft hatte es in Lakewood lange Zeit in der Hand, ganz oben auf dem abschließenden Siegerpodium zu stehen. Dabei setzte das diesmal in der Besetzung Marcus Schiffer (MX1), Ken Roczen (MX2) und Maximilian Nagl (Open) angetretene Team Germany bereits in der Qualifikation ein erstes Ausrufezeichen. Denn mit einem 15-2-4-Resultat sicherten sich die Drei hinter den USA Platz zwei  in der Startaufstellung des A-Finales.

Bereits im ersten Wertungslauf wussten Marcus Schiffer und Ken Roczen zu begeistern, als sie nach einem nicht ganz optimalen Start das Rennen nicht verloren gaben und sich mit viel Kampfgeist bis auf die Plätze sechs (Roczen) bzw. 14 (Schiffer) vorarbeiteten und so Rang zwei in der vorläufigen Mannschaftswertung übernahmen. Im zweiten Rennen überschlugen sich dann die Wogen der Begeisterung. Innerhalb kürzester Zeit positionierten sich Ken Roczen und Max Nagl in den Top 5 und bekamen am Ende als Zweiter (Roczen) bzw. Fünfter (Nagl) die schwarz-weiß-karierte Zielflagge zu sehen. Damit übernahm das Team die vorläufige Spitzenposition in der Nationenwertung.

Motocross der Nationen 2010 in Lakewood - Team Germany mit Marcus Schiffer, Ken Roczen und Maximilian Nagl (v.l.)
Marcus Schiffer, Ken Roczen und Maximilian Nagl (v.l.) sorgten in Lakewood für das beste Abschneiden eines deutschen Teams seit 25 Jahren.

Trotz des auf ihnen lastenden Drucks starteten Max Nagl und Marcus Schiffer optimal in den dritten Wertungslauf. Leider stürzte Max im Verlauf der ersten Runde schwer, so dass er das Rennen verletzungsbedingt aufgeben musste. Damit lagen die deutschen Hoffnungen auf Marcus, der nach anfänglichen Positionsverlusten wieder ins Rennen zurückfand und sich mit einer sehenswerten Aufholjagd bis auf Position 16 verbessern konnte. Diese verteidigte „Skip“ anschließend bis ins Ziel.

Nach den drei Rennen verbuchte die deutsche Mannschaft insgesamt 44 Zähler auf seinem Punktekonto reihte sich hinter der Siegernation USA und der Vertretung Belgiens (Steve Ramon, Jeremy van Horebeek und Clement Desalle) auf Platz drei der Gesamtwertung ein. Damit setzte das Team seinen einen Jahr zuvor in Italien begonnen Weg an die Weltspitze fort und erreichte das seit 25 Jahren beste Ergebnis für Deutschland bei einem FIM Motocross of Nations.

Als kleines Goodie gibt es hier ein paar Fotos unseres Fotografen Steve Bauerschmidt von diesem Event:

Jens Pohl
Jens Pohl
Online-Redakteur
Fotocredits
  • Steve Bauerschmidt
Textcredits
  • Jens Pohl

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