Auch für Rubén Fernández ist die MXGP-Saison 2026 leider bereits vorzeitig beendet. Der 27-jährige Spanier wird die beiden letzten Grands Prix der Saison in China und Australien verletzungsbedingt verpassen.
Fernández hatte sich vergangenes Wochenende beim Großen Preis der Türkei am Daumen verletzt, war dort trotz der Beschwerden noch in beiden Wertungsrennen angetreten. Nach seiner Rückkehr nach Spanien folgten aber weitere Untersuchungen. Und das mit einem eindeutigen Ergebnis: Die Ärzte rieten dem Honda-HRC-PETRONAS-Piloten von einer Fortsetzung seiner Saison ab, um eine Verschlimmerung der Verletzung zu verhindern.
„Leider werde ich aufgrund der Daumenverletzung, die ich mir bei dem Sturz in der Türkei zugezogen habe, weder in China noch in Australien an den Start gehen“, erklärt Fernández. „Das ist natürlich nicht die Nachricht, die ich hören wollte, aber ich weiß, dass es mit dem Daumen heikel ist, und ich möchte kein Risiko eingehen.“
Kampf um die Top 5 endet vorzeitig
Besonders bitter ist der Ausfall für Fernández, weil er bis zuletzt eine starke Saison absolviert hatte. Der Spanier gehörte regelmäßig zu den Top-5-Anwärtern und kämpfte in der MXGP-Gesamtwertung um einen Platz unter den besten fünf.
„Es ist schade, denn ich hatte eine gute Saison hingelegt und wollte kein Rennen verpassen, aber so ist es nun einmal“, so Fernández. Nun steht zunächst die vollständige Genesung im Vordergrund.
Damit ist auch Fernández‘ Einsatz beim Motocross of Nations in Ernée hinfällig. Im spanischen Team wird offiziell der frischgebackene EMX250-Europameister Francisco Garcia seinen Platz übernehmen. Fernández war für die Starts in der Open-Klasse vorgesehen.
