Beim zweiten Rennwochenende der diesjährigen ADAC MX Masters beim MC Dreetz e.V. zeigte das Team trotz schwieriger Bedingungen und einiger Rückschläge starke Leistungen und viel Potenzial für die kommenden Rennen.
Im Youngster Cup stand Markuss Kokins erstmals auf seiner neuen Yamaha YZ250 2T Maschine am Start. Für den jungen Fahrer war es erst der dritte Tag auf dem neuen Bike, weshalb das Wochenende vor allem von Anpassungsarbeit geprägt war.

Trotzdem gelang ihm bereits im ersten Lauf ein starkes Rennen. Nach einem Startunfall kämpfte sich Kokins mit einer beeindruckenden Aufholjagd bis auf Platz 12 nach vorne. Im zweiten Lauf musste er das Rennen aufgrund eines technischen Problems leider vorzeitig beenden. Im dritten Lauf verhinderte erneut ein schlechter Start ein noch besseres Ergebnis, dennoch konnte er mit Rang 14 ein solides Resultat einfahren.
Das Team blickt dennoch optimistisch nach vorne: Die Fortschritte auf dem neuen Motorrad sind deutlich sichtbar und die Zuversicht ist groß, bereits beim nächsten Rennen den Sprung in die Top 10 zu schaffen.
Neu unter dem Teamzelt war außerdem Junior Cup 125 Fahrer Storm Maymann. Für ihn war es die erste Erfahrung innerhalb einer professionellen Teamstruktur – entsprechend galt es zunächst, mit dem neuen Umfeld und dem zusätzlichen Druck umzugehen.

Im ersten Rennen zeigte Maymann direkt sein großes Potenzial und lag lange auf Podiumskurs. Erst auf den letzten Metern musste er Plätze abgeben und beendete das Rennen dennoch stark auf Platz 4. Im zweiten Lauf arbeitete er sich nach einem Startsturz mit einer beeindruckenden Aufholjagd bereits wieder bis auf Rang 7 nach vorne, ehe es zu einer Kollision mit einem anderen Fahrer kam. Am Ende bedeutete das leider nur Platz 18. Dennoch macht seine Leistung große Hoffnung auf einen möglichen Podiumsplatz bei seinem geplanten Comeback für das Team Ende des Jahres in Fürstlich Drehna.
Währenddessen kämpft Teamfahrer Håkon Fredriksen weiterhin mit einer bekannten Virusinfektion. Gemeinsam mit seinen Ärzten arbeitet er intensiv daran, sein Debüt für das Team schnellstmöglich realisieren zu können. Bis dahin heißt es jedoch weiterhin Geduld haben und vor allem: gute Besserung, Håkon.
Teamkoordinator Gianluca Ecca zog trotz aller Herausforderungen ein insgesamt positives Fazit: „Natürlich sind wir leicht enttäuscht, gleichzeitig aber definitiv positiv gestimmt. Für Markuss ist es alles andere als leicht, sich kurzfristig an ein komplett neues Motorrad zu gewöhnen – vor allem wenn man bedenkt, dass er zuvor noch nie etwas anderes als ein Fabrikat aus Österreich gefahren ist. Manche Fahrer brauchen dafür ein ganzes Jahr. Deshalb war das schon ein guter Einstand. Teilweise fährt er noch etwas zu hart und lässt das Motorrad nicht genug laufen, genau daran werden wir jetzt arbeiten. Storm war sichtbar nervös, was nach seiner ersten Erfahrung unter einem Teamzelt aber völlig normal ist. Trotzdem sind wir sehr glücklich mit seinem Auftritt und wollen dem Dänen in Zukunft natürlich weiterhelfen.“
Das Team blickt trotz aller Herausforderungen motiviert auf die kommenden Rennen – die Richtung stimmt, und wir sind bereit.
Ein großer Dank gilt allen Partnern, Sponsoren und Unterstützern für das entgegengebrachte Vertrauen.
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