Loading Cross Magazin Logo
Handy drehen
Jetzt Abonnieren
12 Ausgaben für nur 70€
+Prämie aussuchen
Kategorien
Präsentiert von

Aaron Plessinger mit anhaltendem Pech

Artikel lesen
Lesedauer: 2 min

Plessinger vor Saison-Aus – Hüftverletzung zwingt ihn wohl zur Pause. Fokus liegt jetzt klar auf Genesung und Comeback.

Für Aaron Plessinger läuft die Supercross-Saison 2026 komplett aus dem Ruder. Nach mehreren Stürzen und anhaltenden Problemen steht jetzt fest: Die Chancen, ihn in den verbleibenden Rennen noch einmal zu sehen, sind extrem gering.

Was zunächst wie eine vorsichtige Pause wirkte, ist inzwischen eine klare Diagnose. Nach seinem Aussetzen in Detroit hoffte Plessinger noch auf ein schnelles Comeback, doch die Untersuchungen in dieser Woche brachten die bittere Wahrheit: Ein Labrumriss in der Hüfte zwingt ihn zu einer längeren Behandlungspause.

Gemeinsam mit dem Team fiel deshalb die Entscheidung, nichts zu überstürzen. Statt angeschlagen zurückzukehren, soll er komplett ausheilen. Eine Rückkehr noch in der laufenden AMA Supercross Championship gilt aktuell als unwahrscheinlich. Sollte es so kommen, richtet sich der Fokus direkt auf die Pro-Motocross-Saison.

Dabei hatte das Jahr schon denkbar schlecht begonnen: Beim Saisonauftakt wurde er im Heat nach Kontakt mit Cooper Webb aus dem Rennen genommen – zu einem Zeitpunkt, als er in Führung lag. Danach folgten weitere harte Einschläge, unter anderem in Indianapolis und Birmingham. Aktuell liegt er nur auf Rang zwölf der Gesamtwertung, sein bestes Ergebnis bleibt ein sechster Platz in Daytona.

„Die letzten Wochen waren ziemlich hart mit einigen heftigen Stürzen. Vor allem meine Hüfte – aber auch Handgelenk, Knie, Arm und Schulter – zeigen mir deutlich, dass ich mehr Zeit zum Heilen brauche. Das MRT diese Woche hat bestätigt, dass ich einen Labrumriss in der Hüfte habe. Dazu kommen starke Schmerzen, Steifheit und viele Prellungen. Es ist extrem frustrierend zu wissen, dass ich die restlichen Rennen wahrscheinlich verpassen werde, weil das Team so viel Arbeit investiert hat. Für sie nicht an den Start gehen zu können, fühlt sich wie ein Schlag in die Magengrube an. Gleichzeitig unterstützt mich das Team dabei, nicht mit nur 50 Prozent zu fahren – wir sind uns einig, dass ich nur zurückkommen sollte, wenn ich mein Bestes geben kann. Jetzt geht es für mich darum, richtig zu heilen, um so schnell wie möglich wieder fit zu sein.“

Kai Schulte-Lippern
Kai Schulte-Lippern
Fotocredits
  • Simon Cudby
Textcredits
  • Kai Schulte-Lippern

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert