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Jason Anderson trennt sich

Absehbarer Schritt?

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Lesedauer: 2 min

Jason Anderson überraschte mit seinem Titelgewinn beim US Supercross 2018 einige, allerdings trainierte er damals schon verdächtig viel im sonnigen Kalifornien statt mit Aldon Baker.

Jason macht Nägel mit Köpfen

Daher überrascht Jasons Trennung von Husqvarna-Werkstrainer Baker nun nicht allzu sehr, auch wenn „El Hombre“ noch einmal nachdrücklich betont, dass seine Entscheidung nichts mit Aldons Programm zu tun habe: „Ich möchte mich für die gemeinsamen Jahre bedanken! Von einem wilden Rookie bis hin zur 450er-Klasse half er mir meine Skills zu verbessern und Rennsiege auf Spitzenniveau einzufahren! Das hat nichts mit dem Programm oder ähnlichem zu tun… Ich glaube, Aldon hat ein großartiges Programm und damit kann man Meisterschaften gewinnen. Das ist eine Tatsache.“

Der Husqvarna-Pilot ist sich bewusst, dass er aufgrund der Trennung nun sicherlich noch genauer beobachtet werden wird und man seine Entscheidung in Frage stellen wird, sollte etwas nicht gut laufen: „Das ist okay. Ich brauchte eine Veränderung, ich möchte auf anderen Strecken fahren, andere Studios sehen und andere Radwege befahren. Im letzten Jahr fühlte ich mich sehr in einer Routine, die ich einfach emotionslos durchlief – ohne Leidenschaft und Intensität. Ich ging nach dem Aufwachen einfach nur zur Arbeit und das möchte ich nicht!“

Blickt man zurück auf die vergangenen Rennen, dann wirkten „JA21″s Auftritte leider auch genauso, so dass der Schritt nachvollziehbar wirkt. Anderson begründete seine neue Orientierung wie folgt: „Ich möchte stolz auf das sein, was ich tue! Ich möchte mir jeden Tag meinen Hintern abarbeiten, um mich zu verbessern, auf der Strecke auch mal ’sketchy‘ sein und versuchen, diese zusätzliche kleine Zehntelsekunde zu finden. Ich möchte Rennen gewinnen und mein Herz dafür geben, und ich bin motivierter als je zuvor! Ist das die falsche Entscheidung? Wer weiß … Ich bin sicher, ihr werdet eure dazu Meinungen haben – was in Ordnung ist. Aber ich freue mich mehr denn je darauf Rennen zu fahren. Also, danke an Aldon, der sich seit 2014 mit meiner Scheiße abgefunden hat! Prost Kumpel!“

Klassischer Jason Anderson Move oder was sagt ihr?

Andrea Schon
Andrea Schon
Fotocredits
  • Simon Cudby
Textcredits
  • Andrea Schon

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