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US-Fahrerlager - Max Anstie

Not-OP bei Max Anstie nach Podestplatz in Seattle

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Lesedauer: 2 min

Wenige Tage nach seinem dritten Platz bei dem in Seattle, Washington, absolvierten sechsten Aufeinandertreffen der Monster Energy AMA Supercross Championship 2026 hat sich Max Anstie einer Notoperation am Blinddarm unterzogen.

Der Pilot des Monster Energy Yamaha Star Racing-Teams hatte im 250SX-Hauptrennen den Holeshot geholt, die Führung übernommen und sich mit Rang drei erstmals seit seinem Sieg beim Saisonauftakt in Anaheim, Kalifornien wieder einen Podestplatz gesichert.

US-Fahrerlager - Max Anstie
In Seattle fuhr Max Anstie im Hauptrennen noch den dritten Platz ein

Bereits während der Interviews nach dem Rennen war Ansties Husten aufgefallen. Wie sich später herausstellte, klagte der 32-jährige Brite schon am Samstagabend über Bauchschmerzen, die sich Anfang der Woche deutlich verschlimmerten und schließlich eine sofortige Operation erforderlich machten.

Zweiter der 250SX-Westküstenmeisterschaft

In der laufenden 250SX-Westküstenmeisterschaft fuhr Max Anstie in den ersten sechs Aufeinandertreffen die Ergebnisse 1-5-6-6-8-3 ein und liegt damit derzeit auf Rang zwei der Gesamtwertung. Der Rückstand auf Spitzenreiter und Teamkollege Haiden Deegan beträgt 35 Punkte, während Michael Mosiman (Yamaha) und Ryder DiFrancesco (Husqvarna) punktgleich einen Zähler hinter Anstie rangieren. Die nächste Runde der 250SX West Division findet am 21. März beim East/West Showdown in Birmingham, Alabama, statt.

„Ein paar harte Tage“

Max Ansties Ehefrau Milly veröffentlichte gestern auf Instagram ein Foto aus dem Krankenhaus, das der Yamaha-Werksfahrer selbst teilte.

US-Fahrerlager - Max Anstie
Max Anstie im Krankenhaus

Dazu heißt es: „Dieser Kerl hatte ein paar harte Tage hinter sich. Er musste sich gestern einer Notoperation zur Entfernung des Blinddarms unterziehen. Bereits am Samstagabend beim Rennen in Seattle klagte er über Bauchschmerzen, die sich dann im Laufe des Montagabends so weit verschlimmerten, dass es ihm wirklich nicht gut ging und ich ihn in den frühen Morgenstunden des gestrigen Tages ins Krankenhaus bringen musste. Champ, weil er es trotz seines Unwohlseins noch aufs Podium geschafft hat. Heute Nachmittag konnten wir ihn endlich aus dem Krankenhaus abholen.“

Zur voraussichtlichen Ausfallzeit oder einem möglichen Start beim kommenden Rennen gibt es bislang keine offizielle Stellungnahme des Teams.

Jens Pohl
Jens Pohl
Online-Redakteur
Fotocredits
  • Octopi Media
  • Milly Anstie
Textcredits
  • Jens Pohl

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