Bei dem in Cleveland, Ohio, als Triple-Crown-Event absolvierten vierzehnten Aufeinandertreffen der Monster Energy AMA Supercross Championship 2026 hat Ken Roczen im Titelkampf der 450SX-Klasse einen wichtigen Sieg eingefahren.

Die Veranstaltung im Huntington Bank Field stellte die Fahrer und Teams mit Regen, Wind sowie Kälte vor besondere Herausforderungen, wobei Roczen vor allem durch Konstanz überzeugte. Mit den Einzelergebnissen 2, 2 und 1 sicherte sich der Thüringer souverän den Tagessieg und feierte seinen vierten Sieg in der laufenden Saison. Gleichzeitig verkürzte er in der Meisterschaft den Rückstand zum Führenden auf nur noch einen Punkt.
Konstanz als Schlüssel zum Erfolg
Das erste Hauptrennen beendete Ken Roczen nach einem soliden Auftritt auf Rang zwei. Auch im zweiten Lauf zeigte der Progressive Insurance Cycle Gear Ecstar Suzuki-Pilot eine kämpferische Leistung, arbeitete sich im Rennverlauf nach vorn und wurde erneut Zweiter.

Im entscheidenden dritten Rennen setzte Roczen dann ein klares Ausrufezeichen: Nach dem Holeshot kontrollierte er das Geschehen von der der Spitzenposition aus und baute früh einen komfortablen Vorsprung auf. Fehlerfrei brachte er seine Führung mit deutlichem Abstand ins Ziel und machte damit den Tagessieg perfekt.
Entscheidender Schritt im Titelrennen
Mit dem 27. Sieg in seiner 450SX-Karriere verbessert sich Roczen weiter in der ewigen Bestenliste und verschärft gleichzeitig die Situation im Meisterschaftskampf. Drei Rennen vor Saisonende ist der Rückstand auf die Spitze auf ein Minimum geschrumpft.

Roczen: „Ich bin einfach so dankbar“
Nach dem Rennen zeigte sich Roczen emotional und hob insbesondere die schwierigen Bedingungen hervor: „Wow. Ich hatte keine Ahnung, dass ich in der Meisterschaft nur noch einen Punkt zurückliege Ich bin total begeistert von dem Risiko, das wir wegen des Wetters eingegangen sind. Eigentlich sollte es bei den letzten beiden Rennen klar sein, aber es hat immer wieder geregnet. Das hat meine Entscheidung bezüglich der Brille beeinflusst, und ich bin sicherheitshalber bei Roll-offs geblieben. Nachdem ich im letzten Rennen den Holeshot geholt hatte, hatte ich freie Bahn und fühlte mich einfach richtig wohl. Sobald ich einen Vorsprung konnte, habe ich nur darauf geachtet, nichts Dummes zu machen. Ich bin einfach so dankbar, dass ich so fahren kann.“

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