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Startet das US SX im Mai durch?

Wahnsinn oder einzige Chance?

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Lesedauer: 2 min

Wie in unserem „Frage der Woche“-Gewinnspiel bereits angedeutet kochen in den Staaten derzeit die Gerüchte hinsichtlich eines Supercross-Restarts Mitte Mai.

Doch mehr als Gerüchte gibt es momentan noch nicht. Feld Entertrainment befindet sich in Rücksprache mit den Teams, ob diese es für machbar halten die verbleibenden sieben US-Supercross-Rennen an ein und dem selben Ort auszutragen: Nämlich im Statefarm Stadium in Glendale, wo der vierte Meisterschaftsstopp stattfand. Denkbar hierbei wäre selbstverständlich, dass sich das Streckenlayout von Wochenende zu Wochenende ändern würde.

Betrachtet man allerdings die weiterhin extrem steigende Coronavirus-Infektionszahl in den USA stellt sich die Frage, ob unsere amerikanischen Freunde nicht vielleicht etwas vorschnell in Sachen Planung sind. Zugegeben Arizona ist bis dato verhältnismäßig glimpflich davon gekommen, so dass der regierende Gouverneur über eine Lockerung der Regeln nachzudenken scheint – allerdings ist zu befürchten, dass sich die Zahlen ändern werden sobald Großveranstaltungen wieder stattfinden dürfen. Auch wenn die Gerüchte besagen, dass die Rennen ohne Zuschauer und nur den nötigsten Leuten im Fahrerlager stattfinden sollen, treffen unzählige Menschen aufeinander.

Ob beim Start zwei Meter Abstand möglich sind?

Selbstverständlich wäre es traumhaft endlich wieder etwas Racing in der Welt zu haben – keine Diskussion an der Stelle. Aber was passiert, wenn das Virus gnadenlos zuschlägt und ein Fahrer, ein Mechaniker, ein Track-Marshall oder eben einer der anwesenden Fotografen oder sonstigen Journalisten daran stirbt?

Da tut sich gerade eine moralische Zwickmühle für uns auf: Drücken wir nun die Daumen, dass es endlich ein Racing-Comeback gibt und Feld alles im Griff hat – oder lassen wir es und drücken weiterhin pauschal die Daumen, dass der Irrsinn endlich vorbei ist?

Andrea Schon
Andrea Schon
Fotocredits
  • Octopi
Textcredits
  • Andrea Schon

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