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GP-Fahrerlager - Jeffrey Herlings

„The Bullet“ erstmals in Japan

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Lesedauer: 2 min

Jeffrey Herlings hängt noch einen letzten Renneinsatz an seine ohnehin außergewöhnliche Saison:Der sechsfache Weltmeister wird am 31. Oktober und 1. November erstmals in seiner Karriere in Japan antreten. Beim MFJ-GP in Sugo geht der 32-jährige Honda HRC PETRONAS-Werksfahrer zum Saisonfinale der japanischen Motocross-Meisterschaft an den Start.

Für „The Bullet“ ist es zugleich die erste Reise nach Japan überhaupt. Entsprechend groß ist die Vorfreude auf die ungewohnte Erfahrung.

„Ich freue mich riesig darauf, nach Japan zu reisen und dort zu fahren. Es ist ein Land, das ich noch nie besucht habe, das ich aber schon immer sehen wollte“, erklärt Herlings. „Deshalb bin ich dankbar für diese Gelegenheit und werde versuchen, so viel wie möglich davon zu sehen.“

Saisonabschluss im Honda-Werk

Sportlich blickt Herlings auf eine herausragende Saison zurück: 13 Grand-Prix-Siege und 22 Laufsiege standen am Ende zu Buche, dazu gewann der Niederländer die letzten acht Grands Prix in Folge. Beim Motocross of Nations setzte er die Erfolgsserie mit zwei Laufsiegen fort und führte die Niederlande auf Rang drei.

In Sugo will Herlings die Gelegenheit zudem nutzen, sich persönlich bei den Honda-Ingenieuren für deren Arbeit an seiner CRF450RW zu bedanken.

„Es ist meine Chance, mich bei vielen Ingenieuren persönlich zu bedanken – bei den Menschen, die hinter den Kulissen daran gearbeitet haben, diese Honda CRF450RW so großartig zu machen“, sagt Herlings. „Also werde ich das auf jeden Fall tun und die Erfahrung einfach so gut wie möglich genießen.“

Auch Marcus Pereira de Freitas freut sich über den Auftritt des Niederländers im Land der aufgehenden Sonne: „Wir freuen uns sehr, dass Jeffrey diese Reise nach Japan antreten und dort vor unseren Fans fahren kann. Es ist immer ein schönes Ereignis, und er wird einige Leute aus dem Werk treffen können.“

Für Herlings wird der MFJ-GP damit zum letzten Renneinsatz des Jahres – und zur Japan-Premiere eines fünffachen Weltmeisters.

Jens Pohl
Jens Pohl
Online-Redakteur
Fotocredits
  • Bavo Swijgers
Textcredits
  • Jens Pohl

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