Loading Cross Magazin Logo
Handy drehen
Jetzt Abonnieren
12 Ausgaben für nur 70€
+Prämie aussuchen
Kategorien
Präsentiert von
GP-Fahrerlager - Yamaha Motor Europe

Offiziell: Yamaha richtet sein Motocross-WM-Programm für 2027 neu aus

Artikel lesen
Lesedauer: 2 min

Yamaha Motor Europe richtet sein Engagement in der Motocross-Weltmeisterschaft neu aus: Mit Blick auf die Saison 2027 übernimmt der japanische Hersteller den Betrieb seines MXGP-Werksteams künftig selbst und beendet mit sofortiger Wirkung sein Werksengagement in der MX2-WM.

Ziel ist es, die verfügbaren Ressourcen stärker auf die Königsklasse zu konzentrieren und dort wieder um Siege und Titel zu kämpfen.

MXGP-Entwicklung unter einem Dach

Grundlage der Neuausrichtung ist die neue Motorsport-Forschungs- und Entwicklungsanlage auf dem Yamaha-Campus im italienischen Gerno di Lesmo. Dort wird die MXGP-Entwicklung zentralisiert. Yamaha Motor Europe übernimmt künftig auch die direkte Verantwortung für das Tagesgeschäft und die technische Entwicklung des Factory-Racing-MXGP-Teams.

„Im Rahmen unseres Bestrebens, in der Königsklasse wieder auf die oberste Stufe des Podiums zurückzukehren, richten wir unsere Ressourcen für die Saison 2027 neu aus“, erklärt Andrea Dosoli, Bereichsleiter Motorsport bei Yamaha Motor Europe. Neben verstärkten Investitionen in die MXGP werde Yamaha auch die Programme in der EMX250 und EMX125 umstrukturieren.

Details zur künftigen Teamführung und zur vollständigen Fahreraufstellung sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen.

Dank an Kemea und Hutten Metaal

Mit dem Ende des Werksengagements in der MX2 geht auch die Zusammenarbeit mit dem Kemea-Team von Hans Corvers zu Ende. Dosoli würdigte dessen Beitrag zu Yamahas Erfolgen, darunter der MX2-Weltmeistertitel von Maxime Renaux 2021 sowie insgesamt vier Herstellertitel.

Sein Dank galt ebenso Wim Hutten und dem Hutten Metaal Team, das insbesondere in der EMX250 wichtige Erfolge für Yamaha eingefahren hatte. Seit 2020 gingen in dieser Klasse Titel an Thibault Benistant, Rick Elzinga und Andrea Bonacorsi.

Mit der neuen Struktur will Yamaha die technische Entwicklung enger mit dem eigenen Forschungs- und Entwicklungszentrum verzahnen und die Voraussetzungen schaffen, um in der MXGP wieder ganz oben anzugreifen.

Jens Pohl
Jens Pohl
Online-Redakteur
Fotocredits
  • Fullspectrum Media
Textcredits
  • Jens Pohl

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert