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FIM Motocross Weltmeisterschaft 2020

Statement von David Luongo zur Coronakrise

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Lesedauer: 3 min

Angesichts der Corona-Pandemie und deren weitreichenden Folgen sowie der Tatsache, dass der Sport dadurch zwangsläufig in den Hintergrund trat, wendete sich dieser Tage mit David Luongo der CEO des WM-Promoters Infront Moto Racing mit persönlichen Worten an die MXGP-Fangemeinde:

„Liebe Freunde, wir alle sind von diesem COVID-19-Ausbruch betroffen. In dieser herausfordernden Zeit, in der die ganze Welt für einige Wochen stillsteht, gelten meine ersten Worte alle jenen Ärzten und Pflegekräften  auf der ganzen Welt, die gegen das Virus kämpfen und den betroffenen Menschen helfen. Der Motorsport und die medizinische Versorgung waren schon immer eng miteinander verbunden, vielleicht sogar mehr als in jede andere Sportart. Wir alle kennen jemanden, der in diesem Bereich arbeitet und sein Leben dafür einsetzt, um anderen Menschen zu helfen. Deshalb wünsche ich ihnen im Namen der MXGP-Familie Stärke und entbiete  ihnen all unseren Respekt!

Die letzten Wochen waren sehr speziell und anstrengend. Nach dem erfolgreichen MXGP der Niederlande in Valkenswaard, wo wir sowohl den Sieg von Jeffrey Herlings in der MXGP-Klasse als auch den Sieg von Tom Vialle in der Kategorie MX2 erlebten, mussten wir uns den vielen Herausforderungen stellen, welche die weltweiten auftretenden COVID-19-Infektionen und die Entscheidung vieler Länder, ihre Wirtschaft herunterzufahren und ihre Grenzen zu schließen, mitbrachten.

In den letzten Wochen haben wir es geschafft, insgesamt neun Grands Prix, die zwischen Ende März und Juli hätten stattfinden sollen, zu verschieben. Dafür möchte ich allen Organisatoren  der GP in Argentinien, Arco di Trento, Portugal, Spanien, Frankreich, Deutschland, Maggiora und Indonesien, den beteiligten nationalen Verbänden und der FIM für ihre Hilfe sowie ihr Verständnis in solch herausfordernden Zeiten danken.

Auch hier hat sich die Motorsportfamilie als vereint erwiesen, um die beste Lösung für den Erhalt der MXGP-Weltmeisterschaft 2020 zu finden.

Nach derzeitiger Planung sollte die Saison am 6./7. Juni in Russland wieder starten und am 21./22. November in Argentinien enden. Dazwischen  liegen sehr herausfordernde Wochen mit einem hohen Rhythmus an Veranstaltungen im Sommer und manchmal fünf bis sechs Grands Prix in Folge. Dieser Kalender ist aber im hohen Maße von der weiteren Entwicklung der Pandemie und der Eindämmung-Politik jeden Landes abhängig. Deshalb stehen wir mit den zuständigen Behörden in ständiger Verbindung, um über die jeweilige Situation auf dem Laufenden zu bleiben. Wie sicher jeder weiß, entwickelt sich diese täglich weiter.

Ich möchte nochmals betonen, dass das Hauptziel von Infront Moto Racing darin besteht, alles Mögliche und manchmal auch Unmögliche zu tun, um eine vollständige, professionelle sowie weltweite Meisterschaft zu gewährleisten. Unser Ziel ist es, die mehr als 3.000 Arbeitsplätze von Journalisten, Mechanikern, Ausstellungspartnern, Fahrern, Trainern, Logistikern, Organisatoren usw. im Fahrerlager zu erhalten und diesen Sturm mit den für MXGP-WM möglichst geringsten Auswirkungen zu überstehen.

Positiv zu vermerken ist, dass unser digitales Team hart daran arbeitet, einige schöne Dinge aus dem Archiv auf den verschiedenen Social-Media-Kanälen einschließlich unserer YouTube-Plattform MXGPTV bereitzustellen. Dort können Aufnahmen geschichtsträchtiger Motocross of Nations aus den 1990er bis heute und jede Menge weiterer Content angesehen werden.

Ich wünsche euch allen, allen Fahrern, ihren Familien und unserer gesamten Branche, bei guter Gesundheit zu bleiben und weiter positiv in die Zukunft zu schauen.“

Jens Pohl
Jens Pohl
Online-Redakteur
Fotocredits
  • Infront Moto Racing
Textcredits
  • Jens Pohl

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