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Henry Jacobis Saison 2021 - MXGP of the Netherlands

Schwieriges Wochenende in Oss

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Lesedauer: 2 min

Der in Nordbrabant gelegene „Oss Motocross Circuit“ war Schauplatz für das vierte Aufeinandertreffen der FIM Motocross-Weltmeisterschaft 2021. In diesem Jahr wurde der 1.775 Meter lange Sandkurs nochmals erneuert und ausgebaut, um perfekte Bedingungen für den Großen Preis der Niederlande zu schaffen.

Bei bestem Wetter und guten Streckenbedingungen ging es für den Honda-Piloten Henry Jacobi in das Freie Training. Er absolvierte sieben Runden, um sich auf die Strecke einzustellen und finishte auf Position 13. Das anschließende Zeittraining war schwierig für den Thüringer. „Ich bin keine einzige Runde gefahren, mit der ich zufrieden war. Mal hatte ich gelbe Flaggen und musste langsamer werden, mal war zu viel Verkehr vor mir. Ich habe einfach keine wirklich schnelle Runde zustande bekommen. Schade, aber ich denke, dass Platz 22 am Gatter, gerade hier, noch machbar ist.“

Henry Jacobi
Henry Jacobi

Beim ersten Start konnte der Förderfahrer des ADAC Hessen-Thüringen einige Plätze gut machen und ging im Mittelfeld in die erste Runde. Doch man sah ihm an, dass er sich nicht wohl fühlte und auch keinen wirklich guten Rhythmus fand. So rutschte er auf Platz sechzehn zurück. Hier behauptete er sich bis zur Hälfte des Rennens. Der anspruchsvolle Kurs verzieh aber an diesem Wochenende keinerlei Fehler. Das galt auch für Henry, der kurz zu Boden ging und dadurch weitere Konkurrenten ziehen lassen musste. Als Zwanzigster kam er über die Ziellinie. „Ich bin überhaupt nicht zufrieden. Es passte einfach nichts zusammen. Ich kam mit der Strecke nicht klar, auch fahrerisch war es nicht ok und irgendetwas passte am Fahrwerk nicht, das müssen wir jetzt checken.“

Der zweite Start lief besser für den Fahrer des JM Honda Teams. An sechster Stelle liegend ging es in den Lauf. Einige Runden lang hielt sich der 24-Jährige in den Top 10 musste dann aber abreißen lassen und beendete das Rennen auf dem 16. Rang.

„Das Wochenende war wirklich schwierig. Ich habe zu keiner Zeit eine gute Spur gefunden, kam überhaupt nicht klar und auch das Motorrad hat sich nicht so gut angefühlt wie sonst. Natürlich war die Strecke sehr kaputt und anspruchsvoll, aber ich habe so viel im Sand trainiert ich bin selber ratlos. Jetzt geht es in Loket weiter, da werde ich wieder angreifen.“

Jens Pohl
Jens Pohl
Online-Redakteur
Fotocredits
  • Ray Archer
Textcredits
  • PM Henry Jacobi

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