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Red Bull

Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz verstorben

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Lesedauer: 2 min

Dietrich Mateschitz ist tot. Der Gründer des weltweit bekannten Energydrink-Konzerns Red Bull starb am Samstag nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 78 Jahren. Das Unternehmen mit Sitz in Fuschl informierte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kurz vor Mitternacht in einer Mail über den Tod des Österreichers.

„In diesen Momenten überdeckt Trauer alle anderen Gefühle. Aber schon bald wird die Trauer Platz machen für Dankbarkeit, dafür, was er verändert, bewegt, bewirkt und so vielen Menschen ermöglicht hat. Wir werden ihm respektvoll und liebevoll verbunden bleiben. Unser aller Aufgabe und Verantwortung ist es, sein Lebenswerk in seinem Sinn fortzuführen“, heißt es in dem Schreiben.

Der am 20. Mai 1944 in St. Marein im Mürztal, Steiermark, geborene Dietrich Mateschitz gründete zusammen mit dem Thailänder Chaleo Yoovidhya 1984 das Unternehmen. Bei einem Asien-Besuch hatte er zuvor die stimulierende Wirkung des Energiegetränks „Kraetin Daeng“ – auf Englisch „Red Bull“ – kennengelernt. Mateschitz hielt 49 Prozent der Anteile an dem Unternehmen, die Familie seines Geschäftspartners die anderen 51 Prozent.

Nach seinem anfänglichen Interesse an Architektur hatte sich Dietrich Mateschitz entschlossen, an der Wiener Hochschule für Welthandel, der heutigen Wirtschaftsuniversität, Betriebswirtschaft zu studieren. Danach war er in den Marketingabteilungen namhafter Konzerne tätig, bevor er sich mit Red Bull selbstständig machte.

Einen Namen machten sich Dietrich Mateschitz und Red Bull als Förderer und Sponsoren im Sportbereich. Neben Engagements im Fußball, Eishockey und der Formel 1 sowie einigen Extremsportarten gehörten auch die Unterstützung im Motocross-Bereich dazu. Bekannte Beispiele hierfür sind unter anderem das Sponsorings von Teams wie Red Bull KTM Factory Racing und Red Bull GASGAS Factory Racing oder für Einzelsportler wie den Thüringer Ken Roczen, den Oberfranken Simon Längenfelder sowie die Australier Jett und Hunter Lawrence. Als Mitbegründer der Stiftung „Wings for Life“ setzte sich Mateschitz für die Forschung zur Heilung von Querschnittslähmung ein.

Unter der Überschrift „Dietrich Mateschitz: Freund, Visionär und Partner“ äußerte sich die KTM-Gruppe zum Tod von Dietrich Mateschitz: „Schweren Herzens erweisen wir heute einem Freund, Visionär und Partner die Ehre. Dietrich Mateschitz sah die Welt, den Sport und die Aktivitäten, die uns wichtig sind, wie nur wenige Menschen zuvor und wie nur wenige in Zukunft. Seine Leidenschaft für den Motorsport, den Erfolg und die ‚Show‘ entsprach unserer eigenen, und sein Beitrag zur Geschichte von KTM Racing ist so nachdrücklich und stark wie unser eigenes Orange. Danke für alles, Didi. Wir wissen, dass du immer ‚Ready to Race‘ mit uns sein wirst.“

Jens Pohl
Jens Pohl
Online-Redakteur
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    • Jens Pohl

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