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US-Fahrerlager - Max Anstie

OP nach spontanem Lungenkollaps

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Lesedauer: 2 min

Wie das Team Twisted Tea H.E.P. Suzuki in der Nacht vom Montag zum Dienstag deutscher Zeit bestätigte, wurde Max Anstie in der vergangenen Tagen erfolgreich wegen einem spontanen Pneumothorax (Lungenkollaps) operiert.

„Der gesundheitliche Problem ist auf eine frühere Verletzung zurückzuführen und hat keine langfristigen Auswirkungen auf die allgemeine Gesundheit und Fitness von Max“, erklärte das Team auf seinem Social-Media-Kanal und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass Anstie bereits in wenigen Wochen wieder auf seiner Suzuki RMZ-450 sitzen und sich auf die nach aktuellem Plan am 16. Januar in Houston, Texas, startende Supercross-Saison 2021 vorbereite könne.

Max Anstie
Max Anstie

In einer aus mehreren kurzen Videos bestehenden Instagram-Story gab der 27-jährige Brite, der nach seiner jahrelangen Karriere in der FIM Motocross-Weltmeisterschaft zu Beginn der Saison 2020 in die US-Meisterschaften wechselte, einen tieferen Einblick zu dem Vorfall. „Ich hatte einen spontanen Pneumothorax. Ich war letzte Woche mit dem Bike unterwegs, fühlte mich dabei buchstäblich großartig, hatte keinen Sturz oder ähnliches, stieg vom Motorrad und sprach mit meinem Team, als ich plötzlich stechende Schmerzen in meiner Brust und meinen Rücken spürte, führte Anstie darin aus. Wie auch immer, es endete damit, dass meine Lunge spontan kollabierte. Der Arzt hat dann eine Menge Scans gemacht und gesagt, dass ich diese Luftblasen in meiner Lunge habe, die aber bei sportlichen Männern nicht unüblich wären Er erklärte mir, dass, als ich im jüngeren Alter gewachsen bin und trainierte, mein Brustumfang gewachsen ist und sich dabei meine Lunge gedehnt hat, was diese Blasen verursachte. Ich dachte zunächst, es hätte damit zu tun, dass ich mir letztes Jahr bei Stürzen in Italien und Belgien die Lunge verletzt habe, aber dem ist anscheinend nicht so.“

„Der Arzt erklärte mir außerdem, dass man nach einer kollabierten Lunge eine 70-prozentige Wahrscheinlichkeit habe, erneut eine  zu erleiden. Von daher wäre es sinnvoll diese Lungenblasen zu operieren. Was sie dann auch gemacht haben“, erklärte Anstie weiter. „Eigentlich war das jetzt der perfekte Zeitpunkt für die Operation. Mir ist es lieber, dass es jetzt in der Off-Season passiert, als später  während der Supercross-Meisterschaft. Es sollte nur ein paar Wochen dauern und dann sollte ich wieder mit dem Trainieren beginnen können.“

Anstie endete mit der Angabe, dass er noch bis Mittwoch im Krankenhaus bleiben werde.

Jens Pohl
Jens Pohl
Online-Redakteur
Fotocredits
  • Octopi
  • Suzuki Racing
Textcredits
  • Jens Pohl

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