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MXoN-Fahrerlager – Team Switzerland

Erfahrenes Schweizer Trio für das MXoN 2026 benannt

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Lesedauer: 2 min

Die Schweiz hat ihr Aufgebot für das Motocross der Nationen 2026 im französischen Ernée bekanntgegeben.

Team Manager Mat Rebeaud und die MXoN-Kommission von Swiss Moto nominieren Jeremy Seewer, Valentin Guillod und Kevin Brumann für den prestigeträchtigen Mannschaftswettbewerb am ersten Oktoberwochenende.

Nach Rang acht beim vergangenen MXoN auf dem Ironman Raceway in den USA soll es in Frankreich weiter nach vorn gehen. Dabei setzt die Schweiz auf eine Kombination aus internationaler Erfahrung und aktueller Form.

Seewer zählt seit vielen Jahren zu den festen Größen des Schweizer Teams und wird in Ernée bereits zum 14. Mal beim Motocross der Nationen antreten. Der 32-Jährige, der im Saisonverlauf das Ducati-Werksteam verlassen und bei Van Venrooy KTM eine neue sportliche Heimat gefunden hat, wird für das MXoN in die MX2-Klasse wechseln.

Möglich macht den Klassenwechsel übrigens die Tatsache, dass in beim MXoN in allen drei Klassen das maximale Alterslimit mit 50 Jahre festgelegt ist. Nachzulesen ist dies in den 2026 FIM MXGP, MX2, Motocross of Nations, Junior & Women’s Motocross World Championship Regulations im Abschnitt 2.2.

MXoN-Fahrerlager – Team Switzerland
Valentin Guillod, Jeremy Seewer und Kevin Brumann

Noch mehr Nations-Erfahrung bringt Guillod mit. Für den 32-Jährigen wird es bereits die 15. MXoN-Teilnahme und der 13. aufeinanderfolgende Start bei der Veranstaltung. Nach seinem Einsatz in der US-Supercross-Serie auf einer 250er wechselte Guillod für die Outdoor-Saison wieder auf eine 450er und soll die Schweiz in Ernée in der MXGP-Klasse vertreten.

Brumann zum zweiten Mal dabei

Das Trio komplettiert Kevin Brumann. Der Schweizer steht nach seinem MXoN-Debüt 2022 in Buchanan, Michigan, vor seinem zweiten Einsatz beim Nationen-Cross. Inzwischen absolviert der 22-Jährige seine vierte MXGP-Saison und bringt entsprechend deutlich mehr internationale Erfahrung mit. Für ihn ist der Start in der Open-Klasse vorgesehen. Allerdings muss Brumann nach seiner Kollision mit Jago Geerts beim MXGP of Sweden zunächst seine Verletzungen vollständig auskurieren. Bis zum MXoN sollte Brumann voraussichtlich wieder einsatzbereit sein.

Die Wahl fiel ganz natürlich auf Fahrer, die auf höchstem internationalem Niveau unterwegs sind und den festen Willen mitbringen, die Schweiz beim prestigeträchtigsten Mannschaftswettbewerb im Motocross zu vertreten“, erklärt Swiss Moto. Seewer soll dabei insbesondere seine Erfahrung, Führungsqualitäten und Konstanz einbringen, während Brumann mit einer starken Saison und viel Selbstvertrauen überzeugt habe. Guillod wird aufgrund seiner internationalen Erfahrung und seines engagierten Fahrstils als wichtiger Bestandteil des Teams gesehen.

Für die Schweiz bleibt ein Podiumsplatz beim MXoN weiterhin ein großes Ziel. Seit 1985 gelang weder ein Sieg noch ein Podium. Die bislang besten Resultate sind zwei fünfte Plätze: 2015, ebenfalls in Ernée, und 2017 in Matterley Basin.

Nachwuchs als Perspektive

Parallel zum aktuellen Team richtet Swiss Moto den Blick bereits auf die Zukunft. Mit Ryan Oppliger, Samuel Oechslin, Remo Schudel und Toni Ziemer nennt der Verband mehrere Nachwuchsfahrer, die kontinuierlich an die internationale Spitze herangeführt werden sollen.

Die Kombination aus Jugend und Erfahrung bildet eine solide Grundlage, um die Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer Teams auch in den kommenden Jahren sicherzustellen“, heißt es dazu von Swiss Moto.

Jens Pohl
Jens Pohl
Online-Redakteur
Fotocredits
  • Swiss Moto
  • Juan Pablo Acevedo
Textcredits
  • Jens Pohl

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