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GP-Fahrerlager - Mattia Guadagnini

Mattia Guadagnini gibt zukünftig in der MXGP-Klasse Gas

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Lesedauer: 2 min

Red Bull GASGAS Factory Racing überraschte am Donnerstag mit der Nachricht, dass Mattia Guadagnini bis zum Ende der FIM Motocross-Weltmeisterschaft 2022 in der Königsklasse MXGP um Punkte und Platzierungen kämpfen wird.

Bereits am kommenden Wochenende beim in Riola Sardo stattfindenden Großen Preis von Sardinien soll der 20-jährige Italiener, der bisher Teamkollege des Deutschen Simon Längenfelder in der Viertelliterklasse MX2 war, sein Renndebüt auf der MC 450F geben. Begründet wird der Wechsel des Mannes mit der Startnummer #101 nach nur gut einem Drittel der laufenden WM-Kampagne mit einer bisher nicht ganz nach Plan verlaufenen Saison von Guadagnini, der nach den ersten sieben Tourstopps auf Rang sieben der MX2-Gesamtwertung geführt wird.

GP-Fahrerlager - Mattia Guadagnini
Vor einer Woche beim MXGP of Italy war Mattia Guadagnini noch in der MX2-Klasse unterwegs

„Ich hatte große Erwartungen für diese Saison“, kommentierte Mattia Guadagnini seinen Wunsch zum Klassenaufstieg. „Ich habe mich mit dem Team sehr gut vorbereitet, aber in den Rennen sind die Dinge zu oft schiefgelaufen. Dabei habe ich Fehler gemacht und hatte auch etwas Pech! Wir haben noch nicht einmal die Hälfte der Saison hinter uns, aber realistisch betrachtet ist es sehr schwierig, noch die Ziele zu erreichen, die ich mir ursprünglich gesetzt hatte. Ich hielt es für logischer, nach vorne zu schauen und mich auf die nächste Saison vorzubereiten, zumal ich so viele Runden habe, um mich an die MC 450F zu gewöhnen. Ich habe mit Claudio De Carli sowie dem Team darüber gesprochen, und vielleicht wird diese Veränderung für alle positiv sein? Für diese Chance danke ich dem Team und dem Management.“

„Zwischen Fehlern und unglücklichen Ereignissen macht Mattia derzeit eine schwierige Phase durch“, begründet Teamchef Claudio De Carli den gemeinsamen Entschluss. „Wir alle kennen sein Talent, er kann wieder sehr gut abschneiden und ist immer noch in den Top Ten der MX2. Mattia arbeitet immer mit großem Engagement und ist ein reifer, entschlossener, professioneller und sehr schneller Fahrer. Wir haben darüber gesprochen, weil es ihn interessiert, und er selbst hat sich unter den verschiedenen Möglichkeiten für einen Wechsel in die MXGP-Kategorie entschieden. Dieser Wechsel war für die nächste Saison geplant, aber wir sind alle davon überzeugt, dass es eine gute Lösung ist, den Wechsel sofort zu vollziehen. In der MXGP muss er sich keine Sorgen um die Ergebnisse machen. Es sind dreizehn Runden zu fahren, in denen er sich mit der 450er vertraut machen kann und sich so bestmöglich auf 2023 vorbereiten kann.“

Jens Pohl
Jens Pohl
Online-Redakteur
Fotocredits
  • Ray Archer
Textcredits
  • Jens Pohl

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