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FIM Motocross of Nations 2020 - Fahrerlager

Kein Team USA beim MXoN 2020

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Lesedauer: 1 min

Nachdem in den vergangenen Wochen immer mehr Zweifel laut wurden, dass bei der diesjährigen Auflage des Motocross of Nations ein Team USA am Start stehen werde, erfolgte nun am gestrigen Abend die offizielle Absage von Seiten der American Motorcyclist Association (AMA). Eine angesichts der anhaltenden COVID-19-Pandemie kaum überraschende Entscheidung.

„Die Gesundheit unserer Fahrer und anderen Teammitglieder hat für uns den größten Stellenwert. Darüber hinaus machen sowohl die aktuellen als auch die erwarteten globalen Reisebeschränkungen unsere Teilnahme an einer internationalen Veranstaltung derzeit unmöglich“, begründete Mike Pelletier, Manager von AMA Supercross., die Entscheidung. „Die finanziellen und logistischen Anstrengungen des US-Teams für die jährliche Teilnahme am Motocross of Nations sind umfangreich. Selbst in normalen Zeiten wäre es trotz aller Bemühungen schwierig, uns zu diesem Zeitpunkt in der Saison vorzubereiten.“

Mit letzterer Aussage spielt Pelletier auf die Tatsache an, dass die Lucas Oil Pro Motocross Championship 2020 im Zuge der COVID-19-Pandemie im Kalender immer weiter nach hinten gerückt ist und es zu Terminüberschneidungen mit der nach aktuellem Stand  am letzten Septemberwochenende im südenglischen Matterley Basin stattfindenden MX-Mannschaftsweltmeisterschaft kommt.

Die USA sind übrigens nicht das erste Land, welches in diesem Jahr kein Fahreraufgebot zum Motocross of Nations entsenden will. Bereits am 6. Juli gab der neuseeländische Verband Motorcycling New Zeeland (MNZ) seinen Verzicht auf eine MXoN-Teilnahme bekannt.

Jens Pohl
Jens Pohl
Online-Redakteur
Fotocredits
  • Ray Archer
Textcredits
  • Jens Pohl

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