Loading Cross Magazin Logo
Handy drehen
Jetzt Abonnieren
12 Ausgaben für nur 62€
+Prämie aussuchen
Kategorien
GP-Fahrerlager - Shaun Simpson

Zeit zum Abschied nehmen

Artikel lesen
Lesedauer: 2 min

Nicht nur Antonio Cairoli und Kevin Strijbos werden heute bei dem als Großer Preis der Stadt Mantova ausgetragenen Finale der FIM Motocross-Weltmeisterschaft 2021 ihren Abschied vom GP-Zirkus nehmen, auch Shaun Simpson beabsichtigt seinen allerletzten Grand Prix zu bestreiten.

Doch im Gegensatz zu Cairoli und Strijbos wird der im schottischen Gauldry, Fife, beheimatete 33-Jährige, der seit 2004 regelmäßig WM-Rennen bestritt und während seiner von 2011 bis heute andauernde Zeit in der Klasse MXGP sieben Wertungsläufe sowie vier Tageswertungen gewann, seine Motocross-Karriere nicht vollständig beenden, sondern sich in Zukunft nur noch auf Rennserien in Großbritannien beschränken.

GP-Fahrerlager Shaun Simpson - Zeit zum Abschied nehmen 2
Shaun Simpson

„Was soll ich sagen? Es ist an der Zeit“, kommentierte Simpson seinen Entschluss zum Abschied. „2020 war eine Katastrophe mit der Pandemie, meiner Gehirnerschütterung und der Rückenverletzung. Daher war es mir wichtig, noch einmal zurückzukommen und zu beweisen, dass ich immer noch auf höchstem Niveau kämpfen kann. Ich wollte die Geschichte auf die für mich richtige Art und Weise abschließen. Wir haben in diesem Jahr eine Top-Ten-Pace in der MXGP hingelegt, vor allem, weil 2021 vielleicht die, was den Speed angeht, die härteste und schwierigste Saison war, welche ich je gesehen oder erlebt habe. Sie ist wahnsinnig schnell und konkurrenzfähig.“

„Es versteht sich fast von selbst, dass ich vielen Menschen zu Dank verpflichtet bin. Einfach allen, die an mich geglaubt und mich unterstützt haben oder einfach einem schottischen Jungen eine Chance gegeben haben, der nur seinen Traum erfüllen wollte, an der Spitze zu fahren. Die Reise war brillant, manchmal hart und schmerzhaft und manchmal alles, was man von einer Karriere in diesem Sport erwarten kann. Wir sind um die Welt gereist, haben viele coole Fans getroffen, einige der besten Fahrer geschlagen und eine tolle Zeit gehabt.“

Jens Pohl
Jens Pohl
Online-Redakteur
Fotocredits
  • Ray Archer
Textcredits
  • Jens Pohl

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.