Für Yamaha Star-Racer Michael Mosiman ist die Monster Energy AMA Supercross Championship 2026 vorzeitig beendet.
Der aus Sebastopol, Kalifornien, stammende 26-Jährige verletzte sich bei einem Trainingssturz während der Vorbereitung auf das am kommenden Wochenende in Birmingham, Alabama, anstehende zehnte Aufeinandertreffen der Meisterschaft schwer und wird den Rest der SX-Saison ausfallen.
Mosiman zog sich dabei mehrere Verletzungen am rechten Arm zu: einen ausgekugelten Ellbogen, eine Fraktur der Speiche sowie mehrere Brüche an den Fingern und der Hand. Die gebrochene Speiche musste operativ versorgt werden.
Podiumsergebnisse und Platz drei in der Meisterschaft

Der Ausfall trifft den 250SX-Piloten zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. In den ersten sechs Rennen der Westküstenmeisterschaft hatte Mosiman zwei Podiumsplätze eingefahren und lag auf Rang drei der Meisterschaftswertung.
Mosiman hofft auf Rückkehr zur Outdoor-Saison
Trotz der schweren Verletzungen blickt Michael Mosiman bereits nach vorn. Wenn die Rehabilitation planmäßig verläuft, könnte er rechtzeitig zur Anfang Mai startenden AMA Pro Motocross Championship wieder einsatzfähig sein.
Auf Instagram schilderte der Fahrer den Unfall und seine aktuelle Situation:
„Ich melde mich mit dem Gesundheitsupdate, das niemand hören will. Ich habe mich am vergangenen Dienstag auf der ‚Farm‘ beim Training verletzt. Es war mein erster Tag zurück im Supercross, um mich auf Birmingham am kommenden Wochenende vorzubereiten. Das ist ein riesiger Wermutstropfen und eine riesige Enttäuschung. Ich habe mir den Ellenbogen ausgerenkt, mir die Speiche gebrochen und mir einige Finger sowie ein paar andere Knochen in der Hand gebrochen. Die Speiche musste operiert werden. Mein Ellenbogen wurde wieder eingerenkt. Glücklicherweise ist die Genesungszeit nicht allzu lang und es sieht so aus, als sollte ich – wenn hoffentlich alles nach Plan verläuft und gut geht –für die Outdoor-Saison wieder fit sein.
Das ist eine gute Nachricht, aber es ist natürlich niederschmetternd und ein riesiger Rückschlag nach all der Arbeit, die ich und das Team investiert haben, um Dritter in der Gesamtwertung an der Westküste zu sein und einen so soliden Start ins Jahr zu haben. Ich möchte mich einfach bei allen bedanken, die so viel Arbeit investiert haben, um mir zu helfen, das Niveau zu erreichen, auf dem ich jetzt bin. Wir werden uns wieder aufrappeln und widerstandsfähig sein, das habe ich schon oft geschafft. Gott hat noch nie eine Verletzung verschwendet, er hat immer etwas Gutes daraus entstehen lassen, und ich vertraue darauf, dass er auch aus dieser Unglücksbotschaft etwas Gutes entstehen lässt. Mir geht es soweit gut. Danke an alle für die Gebete und guten Wünsche.“
