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GP-Fahrerlager - Romain Febvre

SX-Teilnahme endet für Romain Febvre im Desaster

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Lesedauer: 1 min

Für Romain Febvre, seines Zeichens MXGP-Weltmeister des Jahres 2015 und MXGP-Vizeweltmeister 2021, endete seine Teilnahme bei der am ersten Adventsamstag ausgetragenen 38. Auflage des Supercross de Paris in einem ziemlichen Desaster.

Der 29-jährige aus dem nordostfranzösischen Épinal stammende Kawasaki-Werksfahrer stürzte nach einem fünften Rang im ersten SX1-Lauf, im zweiten Durchgang auf Position zwei fahrend, als er in der vierten Runde bei dem als Triple ausgeführten Zielsprung die Kontrolle über sein Bike verlor, in der Luft von diesem getrennt wurde und anschließend extrem heftig auf dem Boden einschlug. Da der Mann mit der Startnummer #3 anschließend nicht allein die Strecke verlassen konnte, musste er von den Sanitätern auf einer Trage abtransportiert und in ein Krankenhaus verbracht werden.

Nachdem zunächst fälschlicherweise das Gerücht über einen gebrochenen Oberschenkel die Runde machte, gab heute am späten Abend seine langjährige Freundin Megan Closset auf seinem Instagram-Kanal offiziell bekannt, dass sich Romain Febvre bei dem Unfall eine Schien- und Wadenbeinfraktur zugezogen hat, welche bereits heute Morgen operativ behandelt wurde. Angaben zur mutmaßlichen Dauer seiner Genesung wurden nicht gemacht.  

Die Verletzung kommt für Febvre zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. Zwar stecken die WM-Piloten aktuell in der Off-Season, jedoch steht nach aktuellem Plan bereits am dritten Februarwochenende der im südenglischen Matterley Basin ausgetragene Auftakt zur FIM Motocross-Weltmeisterschaft 2022 an. Somit verbleiben ihm gerade einmal 84 Tage, um seine Verletzung auszukurieren sowie für Tests und Training.

Wir wünschen Romain eine schnelle und umfassende Genesung.

Jens Pohl
Jens Pohl
Online-Redakteur
Fotocredits
  • Supercross de Paris
Textcredits
  • Jens Pohl

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